Dax unter Druck – Öl, Griechenland und Konjunkturdaten belasten

12.12.2014 - 11:05 Uhr: Eine ganze Palette an Belastungsfaktoren drängt den Dax zum Wochenausklang in die Defensive. Neben den US-Indizes, die einen Großteil ihrer Gewinne wieder abgeben mussten, sorgen auch chinesische Konjunkturdaten für Störfeuer. 

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Quelle: Bloomberg

So hat die Industrieproduktion im Reich der Mitte im Monat November ein Wachstum von ,lediglich‘ 7,2 Prozent vorzuweisen, während zuvor noch ein Plus von 7,5 Prozent erwartet worden war. Zudem findet der Öl-Preis auch am Freitag keinen Halt: WTI-Crude-Oil findet sich mittlerweile unterhalb der Marke von 60 US-Dollar wieder.

Und weiterhin sorgt Hellas für Unsicherheit. Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Griechenland könnten die radikal-linke Opposition an die Macht hieven, womit die bisherige Spar- und Reformpolitik wohl der Geschichte angehören würde. ‚Last but not least‘ ist das deutsche Börsenbarometer nun auch charttechnisch angeschlagen: die jüngst mehrfach getestete Supportregion im Bereich von 9.800 Punkten wurde im frühen Handel nachhaltig unterschritten.

Aus saisonaler Perspektive passt eine temporäre Konsolidierungsphase jedoch in die erste Dezemberhälfte. Statistisch gesehen wurde diese aber auch nahezu regelmäßig wieder zurückgekauft. Zur Erinnerung: noch letzte Woche markierte der Dax bei 10.093 Punkten ein neues Allzeit-Hoch.

Nach dem bisherigen Tagestief von 9.696 Punkten kann der Dax zwar wieder etwas Boden gutmachen, notiert bei 9.744 Zählern aber immer noch 1,2 Prozent schwächer. Dagegen zeigt der Euro bei aktuell 1,2427 US-Dollar ein Plus von 0,2 Prozent. Gold verliert derweil 0,2 Prozent auf 1.224 US-Dollar pro Feinunze.     

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