IPO Definition

Was ist ein IPO?

IPO (Initial Public Offering) ist der englischsprachige Begriff, um einen Erstbörsengang - den Erstverkauf von Aktien einer Gesellschaft - zu beschreiben. Vor einem Börsengang wird eine Gesellschaft als "privat'' definiert, da ihre Aktien (Unternehmensanteile) nur für Frühinvestoren verfügbar sind. Nach dem sogenannten IPO wird der Aktienbesitz an dem Unternehmen auch auf dem breiteren Markt möglich. IPOs werden deshalb auch als Floatings, Flotation (Begebung) oder Publikumsöffnung (''Going Public'') bezeichnet.

Wenn eine Gesellschaft einen Börsengang einleitet, listet sie eine bestimmte Anzahl von Aktien an einer Börse, um damit Investitionskapital zu beschaffen. IPOs sind für Unternehmen eine Möglichkeit von vielen, um sich Kapital zu beschaffen. Andere beliebte Optionen wären die Suche nach Großinvestoren, Crowdfunding oder die Verwendung von Gewinnrücklagen.

Erfahren Sie mehr über die anstehenden IPOs im Jahr 2019

Vorteile und Nachteile von IPOs

Vorteile von IPOs

Durch einen erfolgreichen IPO können sehr hohe Kapitalbeträge eingenommen werden. Ein Beispiel für einen Börsengang war jener von Alibaba im Jahr 2014 an der New York Stock Exchange (NYSE), der über 20 Milliarden Dollar einbrachte. Ein Börsengang trägt dazu bei, den Bekanntheitsgrad, das Prestige und das Ansehen der Gesellschaft in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Dies kann dazu führen, dass Börsengänge die Umsätze und Gewinne von Unternehmen in der Zukunft steigern, was auch eine genauere Bewertung der Aktie möglich macht.

Für Händler kann ein Float eine gute Möglichkeit sein, um Anteile eines Unternehmens zu kaufen - oder eine Position auf seine Kursbewegung zu platzieren - in dem Moment, an dem dieses an der Börse gelistet wird.

Nachteile von IPOs

Wenn ein Unternehmen an einer Börse notiert ist, unterliegt es den Regeln und Vorschriften einer staatlichen Behörde. Dies bedeutet die Verpflichtung der Offenlegung von Finanzinformationen - einschließlich Buchführung, Steuern und Gewinn - die jedoch auch für die Wettbewerber von Nutzen sind.

Obwohl die Vertreibung von Informationen für die Unternehmen potentiell eine Gefahr darstellt, erleichtert sie den Händlern die Analyse eines Unternehmens und die Entwicklung seines Aktienkurses, da Informationen leicht verfügbar sind.

IPOs verursachen dem Unternehmen auch erhebliche Kosten und verlangen zudem, dass sich Unternehmen im Lichte der Öffentlichkeit als gesunde Unternehmen präsentieren. Es besteht zudem die Möglichkeit zusätzlich anfallender Konsolidierungskosten, sollte der Markt dem IPO-Preis nicht zustimmen, d.h. dass der Aktienpreis sofort nach dem Börsengang sinkt. Diese Risiken machen das Floating zu einer kostspieligen Übelegung für Unternehmen.

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