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DAX: 10.000-Punkte-Marke in Sicht

27.12.2018 – 11:00 Uhr (Werbemitteilung): 2018 entwickelt sich für den deutschen Leitindex zu einem katastrophalen Börsenjahr. Vor allem das ansonsten starke Schlussquartal hat enttäuscht und einen deutlichen charttechnischen Schaden hinterlassen.

Quelle: Bloomberg

Im Januar fing der Schrecken an

Der Anfang des Schreckens fing eigentlich schon im Januar an. Zu diesem Zeitpunkt konnte der DAX mit rund 13.600 Punkten eine neue Bestmarke aufstellen. Höher ging es dann jedoch nicht mehr. Seitdem liegt ein intakter Abwärtstrendkanal vor. Trauriger Tiefpunkt war im September der Bruch des aus dem Jahr 2009 stammenden Aufwärtstrends nach unten.

Nun könnte dem heimischen Börsenbarometer ein Widersehen mit der psychologischen Marke bei 10.000 Punkten bevorstehen. Ein Rutsch darunter und somit eine Rückkehr in den vierstelligen Kursbereich sollte vermieden werden. Zuvor liegt allerdings im Big Picture auf Monatsbasis die waagerechte Unterstützung bei 10.092/10.121 Zählern.

DAX auf Monatsbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Bollinger Bänder seit Februar auf der Seite der Bären

Von der Seite der technischen Indikatoren gibt es ebenfalls wenig Positives zu berichten. Im Langfristchart sind die Bollinger Bänder mit der Einstellung 12 Monate und einer Standardabweichung zu sehen. Im Dezember 2016 schloss der DAX oberhalb des oberen Bandes und generierte damit ein neues mittelfristiges Kaufsignal. Im März dieses Jahres folgte dann mit dem Schlusskurs unterhalb des unteren Bandes ein entsprechendes Ausstiegssignal. Seit dem steht die Ampel auf Rot.

DAX auf Monatsbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Warten auf eine kurze Pause

Sowohl die derzeitige charttechnische Verfassung als auch die technischen Indikatoren machen wenig Mut. Nach dem Kursdesaster der vergangenen Wochen könnte es zu einer Gegenreaktion kommen. Mögliches Ziel wäre dann die waagerechte unterschrittene Trendlinie bei 10.850 Punkten.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG Bank S.A. bietet ausschliesslich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG Bank S.A. haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.

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