Die Vorteile des CFD-Tradings

Beim Kauf eines CFD-Kontraktes gehen Sie eine Vereinbarung zum Austausch der Wertdifferenz eines Basiswertes zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung des Kontrakts und dem Zeitpunkt dessen Schliessung ein. Hier stellen wir einige der wichtigsten Vorteile des CFD-Handels vor – einschliesslich Hebel (Leverage), Short-Selling sowie Hedging – und erklären, warum gerade diese Vorteile bei Tradern beliebt sind.

Sind Sie bereit mehr über den CFD-Handel zu erfahren?

Die Vorteile des CFD-Tradings

Beim Kauf eines CFD-Kontraktes gehen Sie eine Vereinbarung zum Austausch der Wertdifferenz eines Basiswertes zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung des Kontrakts und dem Zeitpunkt dessen Schliessung ein. Hier stellen wir einige der wichtigsten Vorteile des CFD-Handels vor – einschliesslich Hebel (Leverage), Short-Selling sowie Hedging – und erklären, warum gerade diese Vorteile bei Tradern beliebt sind.

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Warum CFDs handeln?

Contracts for Difference (Differenzkontrakte), oder auch CFDs genannt, sind eine Art von Derivat. Das bedeutet, dass Sie auf Preise spekulieren, die vom zugrunde liegenden Markt abgeleitet werden und Sie nicht in diesem selbst direkt aktiv sind. Der CFD-Handel ist eine beliebte Form des Tradings, weil er den Händlern folgende Möglichkeiten bietet:

  1. Handel mit Hebel
  2. Long oder short gehen
  3. Traden auf einer Vielzahl von Märkten
  4. Ähnlichkeiten zu dem zugrunde liegenden Markt
  5. Hedging (Absicherung) Ihres Aktiendepots
  6. DMA (Direct Market Access)

Wenn Sie Anfänger beim CFD-Trading sind, beginnen Sie mit unserer Einführung in den CFD-Handel und wie er funktioniert.

Der Handel mit Hebel

CFDs erlauben es Ihnen, Ihr Investitionskapital auszubauen, da Sie nur einen Bruchteil des gesamten Handelswertes hinterlegen müssen, um eine Position zu eröffnen. Diese Einlage wird Margin genannt.

Die Höhe der Einlage hängt von der Grösse Ihrer Position und dem Margin-Faktor für den jeweiligen Markt ab. Besitzt der Nestlé S.A. einen Margin-Faktor von 5%, erfordert eine Position von 1.000 CHF eine Einzahlung von lediglich 50 CHF.

Der Handel mit Hebel bei CFDs

Allerdings ist es wichtig zu bedenken, dass sowohl der Gesamtgewinn als auch der Gesamtverlust von der Gesamtgrösse Ihrer Position abhängt und nicht etwa von der Höhe Ihrer Einzahlung.

CFD-Handel Traditioneller Handel
Sie hinterlegen 50 CHF 1.000 CHF

Der Wert Ihrer Nestlé-Position steigt auf 1.025 CHF.

Sie gewinnen 25 CHF, bzw. 50 %. Sie gewinnen 25 CHF, bzw. 2,5 %

Der Wert Ihrer Nestlé-Position fällt auf 975 CHF.

Sie verlieren 25 CHF, bzw. 50 %. Sie verlieren 25 CHF, bzw. 2,5 %.

Sich long oder short positionieren

Da ein CFD eine Vereinbarung zum Austausch der Differenz zwischen dem Eröffnungs- und Schliessungskurs Ihrer Position darstellt, ist der CFD-Handel flexibler als jede andere Form des Tradings. Dies erlaubt Ihnen, sowohl steigende als auch fallende Märkte zu handeln.

Wenn Sie CFDs über eine Handelsplattform handeln, werden die Kurse anhand von zwei Notierungen dargestellt: dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs. Wenn Sie denken, dass ein Markt steigen wird, nehmen Sie den Kaufkurs (Sie positionieren sich „long“). Sollte der Markt Ihrer Meinung nach fallen, dann nehmen Sie den Verkaufskurs (Sie positionieren sich „short“).

Traden Sie auf einer Vielzahl von Märkten

Mit CFDs können Sie auf mehr als 16'000 Märkte handeln, darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Forex und viele mehr. Dazu können Sie sämtliche Märkte über eine einzige Plattform aufrufen. Alles steht unter einem Login für Sie bereit, wann und wo immer Sie traden möchten – Sie können webbasiert von Ihrem PC, über Ihr Smartphone oder Tablet handeln.

Ausserdem können Sie einige Märkte auch ausserhalb der Handelszeiten traden, um das meiste aus Unternehmensmeldungen herauszuholen. Beachten Sie jedoch, dass der Kurs zur Markteröffnung von dem Out-of-Hours-Kurs abweichen kann.

Ähnlichkeiten zu dem zugrunde liegenden Markt

CFDs sollen den zugrunde liegenden Markt möglichst exakt abbilden. Kaufen Sie beispielsweise eine Apple-Aktie als CFD, entspricht dies dem Kauf einer einzelnen Apple-Aktie – wollen Sie den Gegenwert von 2.000 Apple-Aktien kaufen, dann kaufen Sie 2.000 Apple-Aktien-CFDs.

Der Kauf bzw. Verkauf eines Forex-CFD dagegen entspricht dem Erwerb einer bestimmten Menge der Basiswährung durch den Verkauf einer entsprechenden Menge Notierungswährung. Folglich bringt der Kauf eines 1 €-CFD-Kontrakts auf den GBP/USD dasselbe Risiko mit sich wie der Kauf von 100.000 € in US-Dollar.

Sollten Sie bereits Erfahrung im Handel ohne Hebel gesammelt haben, können Ihnen CFDs, im Gegensatz zu anderen gehebelten Produkten, schnell vertraut vorkommen.

Hedging (Absicherung) Ihres Aktiendepots

Nehmen wir an, Sie verfügen über eine bestimmte Anzahl von HSBC-Aktien und Sie würden diese gerne über längere Zeit in Ihrem Portfolio behalten. Sie glauben jedoch, dass sich der Bankensektor im Abschwung befindet und möchten deshalb potenzielle Verluste über Investitionen in CFDs ausgleichen. Demnach gehen Sie also short.

Liegen Sie mit Ihrer Prognose richtig und der Kurs der HSBC-Aktien fällt, gewinnt Ihre CFD-Position an Wert und gleicht somit Ihren potenziellen Verlust aus. Sollte der Kurs der HSBC-Aktien jedoch steigen, schliessen Sie Ihre CFD-Position.

Hedging mit CFDs

DMA (Direct Market Access)

Direct Market Access, oder auch DMA genannt, hilft Ihnen, mit den Orderbüchern von Wertpapierbörsen und Forex-Anbietern zu interagieren. Anstatt zu dem durch IG angegebenen Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, können Sie alle angebotenen Geld- und Briefkurse jederzeit überwachen und entscheiden, zu welchen Marktkursen Sie handeln möchten.

Sollten Sie über DMA traden, zahlen Sie keinen IG-Spread. Stattdessen wird bei DMA-Trades eine Provision (Kommission) abgerechnet. Auch wenn DMA ein starkes Werkzeug sein mag, gibt es keine Garantie dafür, dass Sie woanders bessere Kurse finden als bei uns. Ausserdem wird DMA nur erfahrenen Tradern empfohlen. Um Forex-DMA handeln zu können, müssen Sie sich für ein professionelles Handelskonto qualifizieren.

Entdecken Sie CFD-Trading mit IG

Erfahren Sie mehr über den CFD-Handel und lernen Sie, wie Sie mit IG in den Handel einsteigen können.

FAQs

Gibt es beim CFD-Trading ein Verfallsdatum?

Die meisten CFD-Trades sind ohne festes Verfallsdatum – mit einigen Ausnahmen wie Futures und Forwards. Wenn Sie Ihre Position schliessen wollen, platzieren Sie einfach einen Trade in die entgegengesetzte Richtung des geöffneten oder klicken Sie unter „offene Positionen“ einfach auf „Schliessen“.

Kann man eine CFD-Position über Nacht halten?

Ja, Sie können CFD-Positionen über Nacht halten. Allerdings wird Ihnen eine Übernacht-Finanzierungsgebühr berechnet. Diese Gebühr deckt das Kapital, das Sie tatsächlich von uns geliehen haben, und spiegelt die Kosten für das Offenhalten Ihrer Position wider.

Wie hoch ist die Mindestvertragsgrösse für CFD-Trading?

CFD-Handelsgeschäfte werden in Lots standardisiert, aber jeder Markt hat seine eigene Mindestanzahl von Kontrakten, die darauf abzielen, nachzubilden, wie der Vermögenswert auf dem Live-Basismarkt gehandelt wird.

Bei Aktien-CFDs entspricht ein Kontrakt i.d.R. einer Aktie. Für Devisen gibt es Standardverträge, die 100.000 Einheiten der Basiswährung entsprechen, oder Miniverträge, die 10.000 Einheiten der Basiswährung entsprechen.

Wie hoch sind die Kommissionssätze für CFDs?

Bei den meisten CFD-Trades werden die Kosten für den Abschluss des Handels durch den Spread gedeckt. Das bedeutet, dass die Kauf- und Verkaufspreise bereits alle Kosten enthalten. Unsere Gebühren für Aktien-CFDs sind jedoch kommissionsbasiert, sodass die Kauf- und Verkaufspreise dem zugrunde liegenden Marktpreis entsprechen.

Können mit CFDs sowohl steigende als auch fallende Märkte gehandelt werden?

Ja, mit CFDs können Sie eine Position auf einem Markt einnehmen, der im Preis steigt und fällt. Wenn Sie sich entscheiden, einen Vermögenswert zu kaufen, in der Hoffnung, dass sein Preis steigen wird, wird dies als „long gehen“ bezeichnet. Wenn Sie sich entscheiden, einen Vermögenswert zu verkaufen, in der Hoffnung, dass sein Preis fallen wird, wird dies als „short gehen“ bezeichnet.

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* Die Steuergesetze können sich ändern und hängen von individuellen Gegebenheiten ab. Das Steuerrecht kann in den jeweiligen Ländern variieren.