Gold: Gefangen in einer Seitwärtsbewegung

14.04.2014 – 13:45 Uhr: Die anhaltende Krise in der Ukraine spielt dem Goldpreis derzeit in die Karten. Das Edelmetall erfreut sich als „sicherer Hafen“ zunehmender Beliebtheit.

Trotz der zuletzt erfreulichen Entwicklung kann von einer bevorstehenden Trendwende jedoch noch nicht gesprochen werden.

Vor allem in den zurückliegenden Handelstagen konnten die Bullen weiter Boden gutmachen. Die obere Begrenzung der horizontalen Schiebezone bei 1.335 USD rückt allmählich näher. Ein Sprung darüber käme auf Tagesbasis einem neuen Einstiegssignal gleich. In diesem Fall bestünde charttechnisch betrachtet weiteres Potenzial bis zur untere Trendkanallinie bei aktuell 1.363 USD.

Aus dem Schneider wäre der Goldpreis damit noch nicht. Bei 1.371 USD verläuft im Tageschart die seit Oktober 2012 gültige Abwärtstrendlinie. Mitte März scheiterte der Versuch, den Widerstand zu bezwingen. Darüber würde die technische Situation interessant werden.

Ob die genannten Widerstandsbarrieren überwunden werden, kann mit einem Blick auf die Indikatoren auf Monatsbasis derzeit bezweifelt werden. MACD & Co. halten sich momentan noch auf der Seite der Bären auf. Ein Test des Fibonacci-Levels bei 1.312 USD oder sogar des flach verlaufenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitts bei 1.289 USD ist recht wahrscheinlich.

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