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Gold-Update

Goldpreis kämpft um 5.000-Dollar-Marke – Das ist für Anleger diese Woche wichtig

Der Goldpreis kämpft zu Wochenbeginn um die nachhaltige Rückeroberung der mentalen 5.000-Dollar-Marke.

Gold Quelle: Bloomberg

Written by

Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Veröffentlicht am

Wichtigste Punkte:

  • Goldpreis kämpft um 5.000-Dollar-Marke – Das ist für Anleger diese Woche wichtig
  • Geopolitische Risiken im Blick – Gibt es neue Fortschritte zwischen Washington und Teheran?
  • Fed-Mitschriften am Mittwoch im Blickpunkt – Geldpolitische Impulse denkbar
  • Kernrate für persönliche Konsumausgaben und BIP-Wachstumsrate für die USA im Fokus

Goldpreis Chart auf Monatsbasis

Gold Quelle: TradingView

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Goldpreis kämpft um 5.000-Dollar-Marke – Das ist für Anleger diese Woche wichtig

Der Goldpreis kämpft zu Wochenbeginn um die nachhaltige Rückeroberung der mentalen 5.000-Dollar-Marke. Ihre Schatten vorauswerfen könnte das für Morgen geplante Gespräch zwischen Vertretern aus Washington und Teheran in Genf im Nahostkonflikt. Neben den „FOMC-Minutes“ dürften wichtige US-Preisdaten auf Interesse stoßen.

Geopolitische Risiken im Blick – Gibt es neue Fortschritte zwischen Washington und Teheran?

Nach den jüngsten Gesprächen im Oman soll es am Dienstag nun weitere indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf geben. Im Fokus der Gespräche dürfte dabei das iranische Atomprogramm stehen. Auch wenn zuletzt von einer „positiven Richtung“ die Rede war, gelten die Differenzen als nach wie vor groß.

Anleger sollten weiterhin das Risiko einer Eskalation nicht verkennen.

Fed-Mitschriften am Mittwoch im Blickpunkt – Geldpolitische Impulse denkbar

In der laufenden Handelswoche sollten Anleger zur Wochenmitte die Fed-Mitschriften der jüngsten Notenbanksitzung im Auge behalten, welche für 20:00 Uhr erwartet werden. Investoren dürften sich in diesem Zusammenhang womöglich wichtige geldpolitische Impulse versprechen.

Eines der Gesprächsthemen am Markt dürfte zudem nach wie vor die Personalie Kevin Warsh sein. Es bleibt offen, welche geldpolitische Marschroute der designierte Fed-Chef in Zukunft an den Tag legen könnte.
Zuletzt fürchteten Anleger, dass Warsh womöglich die Fed-Bilanz kürzen und dem Markt somit Liquidität entziehen könnte.

Wenn es nach dem „Fed-Watch-Tool“ der CME Group geht, rechnen derzeit 9,9 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 90,1 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

Kernrate für persönliche Konsumausgaben und BIP-Wachstumsrate für die USA im Fokus

Am Freitag stehen mit der Kernrate für die persönliche Konsumausgaben wichtige US-Preisdaten auf der Agenda (14:30 Uhr).

Auch die BIP-Wachstumsrate gilt es zur gleichen Zeit im Auge zu behalten, welche konjunkturelle Hinweise liefern könnte.

Aus charttechnischer Perspektive bedeutend dürfte nun weiterhin die 5.000-Dollar-Marke sein, welche es nachhaltig zu erobern gilt. Angesichts nach wie vor bestehender Unsicherheiten rund um die US-Geldpolitik sollten sich Anleger auf mögliche Abwärtsrisiken einstellen.

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