Bitcoin-Update
Am Donnerstag kämpft der Bitcoin wieder um die Marke von 68.000 Dollar.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Am Donnerstag kämpft der Bitcoin wieder um die Marke von 68.000 Dollar. Der jüngste Kursschock von vor einer Woche steckt den Anlegern immer noch in den Knochen. Statt neuer Engagements dominieren Rückzug und Absicherung. Das Vertrauen dürfte fragil bleiben. Nach Veröffentlichung des US-Jobmarktberichts bleibt die geldpolitische Unsicherheit ebenfalls bestehen. Ihre Aufmerksamkeit dürften Investoren nun auf die am Freitag erwartete Publikation der US-Inflationsdaten richten.
Zudem bleibt auffällig, dass "Schnäppchenjäger" im größeren Stil fernbleiben. Von einer breit angelegten Kaufbereitschaft ist bis dato nichts zu sehen, was als mögliches Warnsignal verstanden werden kann. Das Ausbleiben spricht für eine anhaltende Vorsicht und weitere Abwärtsrisiken.
Insgesamt passt die aktuelle Marktverfassung eher in das Bild einer fragilen Stabilisierung als in das einer belastbaren Bodenbildung.
Außerhalb der US-Landwirtschaft wurden neuesten Angaben des „Bureau of Labor Statistics“ zufolge 130.000 neue Jobs geschaffen und damit deutlich mehr als im Vorfeld von Ökonomen geschätzt (70.000), nach 48.000 neuen Jobs im Dezember.
Die separat ermittelte Arbeitslosenquote sackte um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent ab.
Der robuste Jobbericht könnte zulasten der Zinssenkungsfantasien gegangen sein.
Für Freitag steht folgerichtig die Veröffentlichung der US-Teuerung auf der Agenda (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten eine Inflationsrate von 2,50 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat), nach 2,7 Prozent im Dezember.
Für die Kernrate der Inflation wird ein Plus von 2,5 Prozent erwartet (zuvor: 2,60 Prozent). Ein Rückgang der Teuerung könnte die allgemeinen Zinssenkungsfantasien in den USA möglicherweise begünstigen.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen 5,9 Prozent der Marktteilnehmer derzeit mit einem Zinssenkungsschritt in Höhe eines Viertelprozentpunkts auf der Sitzung am 18. März und 94,1 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.
Eine Rückeroberung der psychologischen Marke in Höhe von 70.000 Dollar könnte weitere Erholungstendenzen mit sich bringen. Gegenteilig ist ein Rutsch zurück auf 60.000 Dollar nicht ausgeschlossen. Ein nachhaltiges Unterschreiten besagter Marke könnte sogar die 50.000er-Marke ins Spiel bringen.
Anleger sollten sich nach wie vor auf weitere Unwägbarkeiten stellen. Insbesondere die US-Zinssorgen könnten weiterhin eines der zentralen Belastungsfaktoren darstellen.