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Silber hinkt Gold hinterher

10.03.2014 – 14:15 Uhr: An den Edelmetallmärkten hat sich die Lage zuletzt ein wenig aufgehellt.

Gold und Silber konnten sich von ihren Tiefstständen nach oben entfernen. Allerdings fällt die Gegenbewegung beim Silber noch recht verhalten aus. Wichtige Widerstände versperren den Weg nach oben.

Unterstützungszone hält stand

Ausgehend von den historischen Höchstständen im April 2011 ging es fast ohne Unterbrechung abwärts. Die Kursverluste wären durchaus höher ausgefallen, hätte eine wichtige Verteidigungslinie den anstürmenden Bären nicht Einhalt geboten. Es handelt es sich im Monatschart um die Schiebezone bei 19,40/19,47 bzw. 18,75/18,80 USD. Davon konnte sich das Edelmetall nach oben entfernen.

Einige Widerstände voraus

Bis vor kurzem bestand die Gefahr einer Vollendung einer Fortsetzungsformation nach unten. Die Oberseite des absteigenden Dreiecks konnte jedoch überwunden werden. Allerdings bislang nicht nachhaltig. Spielverderber könnte das Fibonacci-Retracement bei 21,40 USD sein. Auch wenn diese Hürde übersprungen wird, wäre dies nur ein Schritt auf dem richtigen Weg. Eine Trendumkehr liegt dann noch lange nicht vor. Im Bereich bei 25,20 USD verläuft auf dieser Zeitebene der aus dem Jahr 2011 stammende Abwärtstrend und bei 26,06/26,40 USD ein weiterer Widerstand. Komplettiert werden diese Barrieren durch ein weiteres Fibonacci-Retracement bei 26,95 USD.

Indikatoren signalisieren noch keine Entwarnung

Es dürfte nicht leicht werden, die genannten Hürden zu überwinden. Diesem Unterfangen stehen auch die Indikatoren im Weg. Wir wenden auf dieser Zeitebene einen Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R an. Kaufsignale würde vorliegen, wenn die beiden erst genannten oberhalb der Nulllinie und die zuletzt erwähnten oberhalb des absoluten Wertes von 50 liegen würden. Dies ist zurzeit nicht der Fall. Erst wenn drei von vier Indikatoren bzw. Oszillatoren Ende März die genannten Kriterien erfüllen würden, bekämen die Bullen Rückendeckung. Auch der gleitenden Durchschnitt kann im Augenblick noch keine Entwarnung geben. Zwar notiert der Silberpreis darüber und die gewichtete Glättungslinie steigt auch leicht, allerdings noch nicht nachhaltig. Es besteht demnach noch die Gefahr einer Bullenfalle.  

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