Gold: Edelmetalle bleiben unbeliebt

22.01.2014 – 14:30 Uhr: Von einer Bodenbildung ist der Goldpreis noch weit entfernt.

Zwar wehren sich die Bullen tapfer, der übergeordnete Abwärtstrend hat aber unverändert Bestand und könnte das Edelmetall letztendlich wieder gen Süden ziehen.

Seit unserer letzten Analyse vom 17. Januar dieses Jahres hat sich nicht allzu viel getan. Zwar ging es zuletzt in Richtung des vorangegangenen Verlaufshochs bei 1.268 USD je Feinunze, im Bereich bei 1.260 USD ging der Nachfrageseite jedoch die Luft aus.

Das Verlaufstief bei 1.182 USD könnte bereits in den kommenden Wochen erreicht werden. Nicht nur die intakten Ausstiegssignale bei den technischen Indikatoren sprechen für diese Annahme. Vor allem die Saisonalität spielt den Bären in die Karten. Vor allem zwischen Anfang Juli bis Mitte Januar eines Jahres verzeichnet das Edelmetall statistisch betrachtet Kursanstiege. Als Grund dafür werden unter anderem Anschaffungen des Schmuckhandels für das Weihnachtsgeschäft genannt. Vor allem von Ende Februar bis Ende März ging es in der Vergangenheit spürbar abwärts.

Erst oberhalb des Hochs bei 1.268 USD müsste die Einschätzung aus charttechnischer Sicht überarbeitet werden. Allerdings könnte dann bei aktuell 1.280 USD die Gegenbewegung enden. Bereits in der jüngsten Vergangenheit stellte sich die fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie den Bullen in den Weg.

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