US-Rohöl (WTI): Preisdesaster geht weiter

19.12.2018 – 13:20 Uhr (Werbemitteilung): Ohne eine großartige Pause einzulegen geht es für den Ölpreis der Sorte WTI weiter gen Süden. Die Abwärtsdynamik hat zuletzt wieder spürbar zugenommen. Nach dem jüngsten Preisverfall ist das schwarze Gold reif für eine Gegenbewegung.

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Quelle: Bloomberg

200-Tage-Linie nachhaltig gen Süden gedreht

Der Abverkauf an den Ölmärkten hat sich zuletzt fortgesetzt. Für eine gewisse Zeit war die waagerechte Unterstützung bei 51,68 USD hart umkämpft. Letztendlich hat sich die Angebotsseite durchgesetzt. Die erwähnte charttechnische Verteidigungslinie wurde gestern überrannt. Aber auch die psychologische Marke bei 50,00 USD sowie die Trendgerade bei 47,30 USD fielen in die Hände der Bären. Der Weg ist nun frei bis zur nächsten horizontalen Trendlinie bei 43,50 USD.

Der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt macht ebenfalls wenig Mut. Die Glättungslinie hat nun signifikant die Richtung gen Süden gedreht. Keine guten Aussichten für die arg gebeutelten Bullen.

US-Rohöl (WTI) auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

Warten auf die Erholung

Es dürfte nicht überraschen, dass der Ölpreis der Sorte WTI nach dem jüngsten Desaster reif für eine Gegenbewegung ist. Sowohl die Bollinger Bänder als auch der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisieren eine Übertreibung. Eine Korrektur in Richtung der Trendgeraden bei 47,30 USD bzw. der „runden“ Zahl bei 50,00 USD ist durchaus möglich. Dennoch gehört der mittelfristige Aufwärtstrend der Vergangenheit an.

US-Rohöl (WTI) auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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