DAX: Zaghafte Gegenwehr zum Wochenauftakt

31.07.2017 – 14:30 Uhr (Werbemitteilung): Der deutsche Leitindex ist recht freundlich in die neue Handelswoche gestartet. 

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Quelle: Bloomberg

Zur Stunde steht auf dem Frankfurter Kurstafel ein Plus von rund 0,3% auf 12.190 Punkte. Bullen und Bären streiten sich im Augenblick um das 50,0%-Fibonacci-Niveau bei 12.208 Zählern. Erst darüber könnte es zu einer Gegenreaktion in Richtung des Preisbereichs bei 12.385/12.400 Zählern kommen. Dem steht jedoch ein weiterhin starker Euro im Weg. Die Gemeinschaftswährung büßt zwar heute leicht an Wert ein, hält sich aber unverändert oberhalb der Marke bei 1,17 USD auf.

Konjunktur

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat erwartungsgemäß um 1,3% gestiegen. Die so genannte Kernrate (ohne die schwankungsanfälligen Komponenten wie Energie und Lebensmitteln) lag bei 1,2%, nach 1,1% im Juni.

Marktbreite schwindet weiter

Infolge der Euro-Stärke, enttäuschender Quartalszahlen sowie des Kartellverdachts in der heimischen Automobilindustrie hat sich die Korrektur auf dem Frankfurter Handelsparkett zuletzt beschleunigt. Am 28. dieses Monats lagen nur noch 20% der DAX-Titel oberhalb der besagten Glättungslinie. Unterhalb der 30%-Marke gilt der Markt als überverkauft. Eine Gegenreaktion ist möglich, könnte jedoch noch eine Weile auf sich warten lassen. 

Aktien oberhalb des einfachen 50-Tage-Durchschnitts in %

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Quelle: IG Research

Auch auf mittelfristiger Basis hat die Marktbreite spürbar nachgelassen. Ende der Vorwoche schlossen 63% der DAX-Aktien oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts. Damit wurde die Schwelle bei 70% unterschritten und der Startschuss für eine Konsolidierung gegeben. Allerdings ist die 50%-Marke noch recht weit entfernt. Somit ist die übergeordnete Aufwärtsbewegung unverändert intakt. Dennoch sollte ein Test des einfachen gleitenden Durchschnitts beim DAX bei aktuell 11.847 Punkten nicht ausgeschlossen werden. Vor allem in Anbetracht dessen, dass in Kürze der relativ schwache Börsenmonat August beginnt. Weitaus schlechter sieht jedoch die Performance im September aus. 

Aktien oberhalb des einfachen 200-Tage-Durchschnitts in %

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Quelle: IG Research

Hier finden Sie weitere aktuelle Analysen zum EUR-USD und US-Rohöl (WTI).

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