DAX: Sommerkorrektur dauert an

21.08.2017 – 07:15 Uhr (Werbemitteilung): Die Nordkorea-Krise, die unlängst die Anleger dies- und jenseits des Atlantiks verschreckt hatte, war in der vergangenen Woche vorerst in den Hintergrund getreten. 

bg_frankfurt_financial_district_1530945
Quelle: Bloomberg

Vielmehr sorgte Donald Trump für Unmut an den weltweiten Handelsplätzen. Das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten hatte zwei Beratergremien aufgelöst. Wichtige Wirtschaftsführer wandten sich nach umstrittenen Äußerungen zu Demonstrationen von Rechtsradikalen vom US-Präsidenten ab. Zuletzt kamen an der Wall Street erneut Zweifel über die Umsetzung der im Wahlkampf angekündigten Steuerreformen und Infrastrukturprogramme auf.

Ausblick

In der kommenden Woche ist es auf der Konjunkturseite recht ruhig. Hierzulande stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen, der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe, das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie der Ifo-Geschäftsklimaindex auf der Agenda. In den USA könnte der Auftragseingang für langlebiger Wirtschaftsgüter von Interesse sein.

Charttechnik

In der zurückliegenden Handelswoche scheiterten zwei Versuche, aus dem kurzfristigen und seit Ende Juni intakten Abwärtstrendkanal nach oben auszubrechen. Folglich ging es für den DAX dann wieder abwärts. Das 50,0%-Fibonacci-Retracement bei 12.208 Punkten wurde erneut unterschritten. Allerdings war auf die waagerechte Trendlinie bei 12.068/12.082 Zählern wieder einmal Verlass. Die genannte Chartmarke konnte verteidigt werden. Nach oben versperren im Tageschart das genannte Fibonacci-Niveau sowie die einfache 20-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 12.193 Punkten den Weg. Bei momentan 12.270 Zählern verläuft die obere Trendkanallinie.

Beim Goldpreis sah es in der Vorwoche nach einer Trendwende aus. Die beiden Zwischenhochs bei 1.295/1.296 USD von Mitte April und Anfang Juni dieses Jahres konnten am Freitag im Handelsverlauf hinter sich gelassen werden. Aber nicht auf Schlusskursbasis. Somit müssen sich die Marktteilnehmer noch ein wenig gedulden. Neben der steigenden 20-Tage-Durchschnittslinie bei derzeit 1.273 USD sichert die horizontale Unterstützung bei 1.263 USD gen Süden ab.

Vorbörslich sehen wir den DAX bei 12.153 Punkten, etwa 0,1% unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Der Euro zum US-Dollar bewegt sich aktuell mit 1,1749 USD kaum von der Stelle. Gold verteuert sich leicht um 0,1% auf 1.285 USD je Feinunze. 

Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. Zusätzlich zum untenstehenden Haftungsausschluss enthält das auf dieser Seite enthaltene Informationsmaterial weder eine Auflistung unserer Handelspreise noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in ein Finanzinstrument. IG übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung dieser Kommentare und die daraus resultierenden Folgen. Es wird keine Zusicherung oder Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Folglich trägt jeder Anleger alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Jede angebotene Studie berücksichtigt nicht das Investment spezifischer Ziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, welche sie empfangen kann. Es wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit des Investment Researchs (Anlageforschung) erstellt und gilt daher als Werbemitteilung. Obwohl IG nicht ausdrücklich darauf beschränkt ist, vor der Umsetzung unserer Empfehlungen zu handeln, versucht IG diese nicht zu nutzen, bevor sie den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Sehen Sie die Nicht-unabhängige Recherche und Quartalszusammenfassung an.

Trading Update

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Schulungsangebot (PSO)

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Warrants sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten. CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.