DAX: Wie gewonnen, so zerronnen

08.10.2014 – 15:30 Uhr: Wäre jetzt schon Jahresultimo, müsste von einem enttäuschenden Börsenjahr 2014 gesprochen werden. 

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Quelle: Bloomberg

Im Juni war die Welt für Anleger hierzulande noch in Ordnung. Doch gleich mehrere geopolitische Krisen und Sorgen über die weltweite Wirtschaftsentwicklung machten den Bullen ab Juli einen Strich durch die Rechnung. Nun warten die Börsianer sehnsüchtig auf die Jahresendrally.

Viele Marktakteure hoffen in Anbetracht des zurzeit angeschlagenen Chartbildes beim DAX auf einen versöhnlichen Jahresausklang in Form der so genannten Jahresendrally. Statistisch betrachtet zu Recht. Mit Ausnahme des Jahres 2008 konnte der DAX zwischen 2004 und 2013 vom 1. Oktober bis Ende Dezember in 90% der Fälle mitunter deutlich zulegen. Äußerst interessant ist aber auch der Zeitraum vom 19. Dezember bis zum 6. Januar des Folgejahres. Diese Periode wird von den Marktakteuren auch gerne zum Einstieg genutzt. Allerdings ist das genannte saisonale Muster kein Selbstläufer. Vielmehr ist die Annahme steigender Notierungen im Zeitraum Oktober bis Dezember ein KANN und kein MUSS.

Das letzte Quartal 2014 hat äußerst ungünstig begonnen. Der DAX kämpft zurzeit mit der wichtigen Unterstützung im Bereich bei 9.000 Punkten. Aktuell kann der deutsche Leitindex dieses Preisniveau noch verteidigen. Ebenfalls nicht allzu beliebt sind momentan der EUR-USD und der Goldpreis. Die genannten Underlyings befinden sich in intakten Abwärtstrends.

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