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DAX auf Ölspur ausgerutscht

11.12.2015 – 15:30 Uhr: Gleich zwei Belastungsfaktoren setzen dem deutschen Leitindex auch heute zu.

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Quelle: Bloomberg

Zum einen zeigt sich der Ölpreis weiterhin von seiner äußerst schwachen Seite. Und zum anderen gewinnt der Euro zum Greenback an Stärke. Sinkende Notierungen beim „schwarzen Gold“ werden als Indiz für eine lahmende Weltkonjunktur interpretiert. Eine steigende Gemeinschaftswährung schlägt vor allem der exportorientierten Industrie auf den Magen.

Charttechnik

Innerhalb weniger Handelstage hat sich die charttechnische Verfassung des deutschen Leitindex eingetrübt. Erster Rückschlag war die Rückkehr in den kurzfristigen Abwärtstrendkanal. Aber auch die zuvor mühsam zurückgewonnenen Chartmarken wie das 50%-Fibonacci-Retracement bei 10.861 Zählern sowie die gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 10.788 Punkten mussten den Bären überlassen werden und fungieren nun wieder als Widerstände. Zurzeit notiert der DAX unterhalb des 61,8%-Retracements bei 10.495 Zählern. Bei einem Schlusskurs darunter müsste mit einem Test der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei momentan 10.180 Punkten gerechnet werden

Spielverderber Ölpreis

Der Hauptbelastungsfaktor war in dieser Woche der starke Ölpreisrückgang. Die Notierungen der Sorte WTI gingen in den vergangenen Tagen um rund 10% gen Süden. Grund dafür war die Mitteilung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), die Fördermenge vorerst nicht einschränken zu wollen. Bei früheren Treffen des Ölkartells galt die Fördermenge von 30 Mio. Barrel als Ziel. Zuletzt wurden jedoch 32 Mio. Barrel pro Tag gefördert. Dies hat jüngst zu einem Überangebot geführt. Damit kamen Sorgen über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft auf.

In der heutigen Handelssitzung befindet sich der DAX auf Tauchfahrt. Mit 10.351 Punkten beträgt das Minus zur Stunde mehr als 2,0%. Der EUR-USD versucht abermals, die Marke bei 1,1000 USD zurückzugewinnen. Der Goldpreis hält sich im Augenblick in der Verlustzone auf.

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