Dax knackt 10.000 Punkte – Investoren greifen zu

07.10.2015 - 16:51 Uhr: Auch zur Wochenmitte setzt der Dax seine Klettertour fort und erobert in der Folge die psychologisch relevante Marke von 10.000 Punkten zurück.

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Quelle: Bloomberg

Dabei ist es nicht zuletzt der, im Zuge der Abgasmanipulation, noch hart abgestrafte heimische Automobilsektor, der dem deutschen Leitindex auf die Sprünge hilft. BMW, Daimler und VW können allesamt mit dunkelgrünen Vorzeichen punkten. Bis auf wenige Ausnahmen marschiert der Dax auf breiter Front gen Norden. Selbst enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland erweisen sich aus Anlegersicht als zu vernachlässigender Bremsklotz. So hat die deutsche Industrieproduktion im Monat August wesentlich stärker nachgegeben als zuvor erwartet.

Charttechnisch hat sich der Dax nun von der über die jüngste Bodenbildungsphase dominierenden Handelsspanne zwischen 9.330 und knapp 9.800 Punkten ein respektables Stück absetzen können. Wie zuletzt öfters erwähnt, könnte besagte Preisregion eine vielversprechende Basis für ein starkes finales Jahresquartal repräsentieren. Aus Perspektive der technischen Analyse aber mindestens genauso wichtig ist die Rückeroberung der übergeordneten Aufwärtstrendlinie bei aktuell 9.840 Zählern im Wochenchart.

Ein Re-Test besagter Aufwärtstrendlinie nebst Oberseite der erläuterten Bodenbildungsspanne sollte aber keineswegs ausgeschlossen werden. Die Forcierung des Aufwärtsbewegung oberhalb von 10.000 Zählern dürfte zu einem guten Teil auch auf die Eindeckung short-orientierter Spekulanten zurückzuführen sein. Nichtsdestotrotz stimmt das momentan zu beobachtende Chartbild wieder etwas zuversichtlicher, wenn die zuvor genannten und nun als Supportzonen fungierenden Kursregionen erfolgreich behauptet werden können.

Zur Stunde notiert der deutsche Aktienindex bei 10.024 Punkten 1,2 Prozent fester. Rückenwind gibt es auch vom Euro, der aktuell 0,3 Prozent auf 1,1240 US-Dollar verliert. Dem jüngsten Satz gen Norden muss Gold dagegen seinen Tribut zollen. Derzeit gibt das glänzende Edelmetall 0,2 Prozent auf 1.145 US-Dollar je Feinunze nach. 

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