DAX: Gewinnmitnahmen dominieren

20.11.2014 – 15:30 Uhr: Der heutige Handelstag stand bislang ganz im Zeichen von Konjunkturdaten. 

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Quelle: Bloomberg

Zuerst sorgten enttäuschende makroökonomische Zahlen für Katerstimmung auf dem Frankfurter Börsenparkett. Aber auch die US-Arbeitsmarktdaten konnten die Laune nicht merklich heben. Die zuletzt zurückeroberte charttechnische Widerstandsbarriere bei 9.425/9.500 Punkten fiel wieder in die Hände der Bären.

In den Chefetagen der europäischen Konzerne hat sich die Stimmung im November überraschend eingetrübt und hat den tiefsten Stand seit einem Jahr erreicht. Der Einkaufsmanagerindex fiel um 0,7-Prozentpunkte auf 51,4 Zählern. Besonders enttäuschend war die Entwicklung bei der Wachstumslokomotive Deutschland. Der besagte Index lag hierzulande mit 50 Punkten genau auf der so genannten Expansionsschwelle. Werte oberhalb der besagten Marke deuten auf Wachstum hin. Ebenfalls leicht unter den Erwartungen fielen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus. In der Vorwoche hatten 291 Tsd. US-Bürger staatliche Hilfe beantragt. Allgemein wurde mit 284 Tsd. neuen Gesuchen gerechnet. Dagegen entsprachen das Verbrauchervertrauen sowie die Inflationsrate jenseits des Atlantiks den Marktprognosen.

Der deutsche Leitindex liegt zur Stunde mit 9.390 Punkten um rund 0,8% unter dem Vortageswert. Der EUR-USD stagniert, notiert jedoch wieder oberhalb der Marke bei 1,25 USD. Leicht erholt sich der Goldpreis. Allerdings kämpft das gelbe Edelmetall mit der zuvor unterschrittenen Unterstützung bei 1.180/1.183 USD je Feinunze.

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