DAX nicht in Feierlaune – Konjunktur und Fed-Politik wieder im Fokus

18.10.2013 – 10:00 Uhr: Unmittelbar nach der Einigung im US-Haushaltsstreit haben die Anleger am gestrigen Tag hierzulande Kasse gemacht und deutsche Dividendenpapiere verkauft.

Der DAX ging mit einem Minus von 0,4% (8.812 Punkte) aus dem Handel. In den Fokus der Investoren rücken nun wieder Konjunkturdaten. Diese kamen prompt aus dem Reich der Mitte. Die chinesische Wirtschaft wuchs zwischen Juli und September stärker als noch im Vorquartal. Das deutsche Börsenbarometer startete mit leichten Kursgewinnen in den heutigen Handel.

Vielen Marktteilnehmern zufolge ist der zuletzt beigelegte Haushaltsstreit in den Vereinigten Staaten nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Allgemein wurde moniert, dass die US-Politik den Finanzmärkten keine Lösung der Krise präsentiert hatte. Laut dem Beige Book kommt die Wirtschaft in den USA nur schleppend in Schwung. Infolgedessen geriet der US-Dollar unter Druck. Der Euro konnte dagegen seinen jüngsten Höhenflug fortsetzen.

Auf Erholungskurs befindet sich der Goldpreis. Allerdings  könnte es sich hierbei nur um eine kurzfristige technische Gegenbewegung handeln. Das wertvolle Edelmetall gilt als Garant gegen Inflation und gehört zu den Profiteuren der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Zuletzt kamen jedoch Befürchtungen auf, wonach die Währungshüter bereits im März des nächsten Jahres die Wertpapierkäufe von zurzeit 85 Mrd. USD monatlich drosseln könnten.

Am gestrigen Handelstag ging die laufende Berichtssaison weiter. IBM bekam die schwindende Nachfrage aus China zu spüren. Der Konzernumsatz sank im dritten Quartal überraschend deutlich. Auch die US-Bank Goldman Sachs verfehlte die Erwartungen der Marktteilnehmer. Das Auktionshaus Ebay konnte zwar zwischen Juli und September einen Gewinnanstieg ausweisen, warnte jedoch als Folge des Etatstreits vor einem schwächeren Weihnachtsgeschäft.

 

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