S&P 500: Chartbild mit Kratzern

11.04.2014 – 14:30 Uhr: Während der Krise um die Halbinsel Krim hatten sich die US-amerikanischen Aktien besser entwickelt als die Pendants in Europa.

Doch innerhalb kürzester Zeit kam es an der Wall Street zu einer Verkaufswelle. Nicht nur die US-Technologiewerte wurden verkauft, auch von den Blue Chips trennten sich die Anleger. Der Vormarsch gen Norden wurde unterbrochen.

Anfang April war die Welt für den S&P 500 noch in Ordnung. Zu diesem Zeitpunkt wurde mit 1.899 Punkten auf Intra-Day-Basis ein neues Jahreshoch markiert. Kurz darauf drückten die Investoren jenseits des Atlantiks auf den Verkaufsknopf. Dies war der Startschuss der momentanen Korrektur. Infolgedessen musste die Oberseite der einstigen Seitwärtsbewegung bei 1.845/1.851 Punkten den Bären überlassen werden.

Im Tageschart streiten sich Bullen und Bären um die waagerechte Trendgerade bei 1.830 Punkten. Auch das Fibonacci-Retracement bei 1.837 Zählern wird hart umkämpft. Doch die Anleger brauchen die Flinte noch nicht voreilig ins Korn zu werfen. Im Bereich bei 1.818/1.819 Punkten liegt auf dieser Zeitebene eine Kreuzunterstützung, bestehend aus einem weiteren Fibonacci-Level und dem steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitt. In der jüngsten Vergangenheit eilte die Glättungslinie den Bullen bereits mehrmals zu Hilfe. Viele Marktteilnehmer nutzten dies zum Einstieg.

Normalisieren würde sich die Situation oberhalb der oberen Begrenzung der Schiebezone bei 1.845/1.851 Punkten. Die Bullen würden dann wieder die Oberhand gewinnen. Ziel wäre das eingangs erwähnte Jahreshoch bei 1.899 Punkten.

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