40 Jahre Erfahrung
185.800 Kunden weltweit
15.000 handelbare Märkte

DAX in der Bredouille

20.05.2016 – 11:30 Uhr: Das heimische Börsenbarometer hat sich zum wiederholten Mal an der psychologischen Marke bei 10.000 Punkten die Zähne ausgebissen.

bg_data_trader_892776
Quelle: Bloomberg

Und erneut ging es auf dem Frankfurter Handelsparkett abwärts. Der Abgabedruck könnte sich durchaus noch erhöhen. Die zentrale Frage ist, wieviel Kraft hat der DAX noch in Anbetracht des im Juni bevorstehenden Referendums über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ("Brexit")?

Im Tageschart rückt das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 9.741 Zählern zunehmend näher. Ob diese Unterstützung in den kommenden Wochen verteidigt werden kann, bleibt abzuwarten. Darunter könnte es für den deutschen Leitindex gefährlich werden. Die untere Trendkanallinie bei aktuell 9.150 Zählern wäre dann die nächste charttechnische Anlaufstelle. Anschließend könnte es in Richtung der ¨runden¨ Zahl bei 9.000 Punkten gehen.

Nach oben versperrt nicht nur die genannte 10.000-Punkte-Marke den Weg. Probleme könnte auch die fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 10.009 Zählern bereiten. Die Glättungslinie zeigt seit Oktober des vergangenen Jahres nach unten und hat den DAX zuletzt gen Süden gezogen. Der Sprung darüber hatte sich im April als klassische Bullenfalle herausgestellt. Ein Basiswert, in diesem Fall der DAX, sollte generell nicht gekauft werden, wenn der gleitende Durchschnitt abwärts gerichtet ist. Der unterschrittene kurzfristige Aufwärtstrend bei 10.072 Punkten, das 50,0%-Retracement bei 10.065 Zählern sowie die obere Abwärtstrendkanallinie bei derzeit 10.130 Punkten vervollständigen das Widerstandsbündel.

  DAX auf Tagesbasis

DAX_052016
Quelle: IG Handelsplattform

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Preisberechnung

    Ohne Aktien könnte es keine Börsenmärkte geben, die wichtig für jede nationale Wirtschaft sind. Finden Sie heraus, wie der Aktienhandel den Firmen ermöglicht, zu expandieren und sich zu entwickeln, während er Einkommensquellen für private Investoren und größere Fonds bietet.

  • Risiken einschätzen

    Finanzielle Investitionen an den Kapitalmärkten tragen neben der Gewinnchance immer auch ein Verlustrisiko. Finden Sie heraus, wie Sie Handelspositionen gegenüber nachteiligen Kursentwicklungen schützen und Ihr Marktportfolio effektiv verwalten können.

  • Warum braucht man einen Handelsplan?

    Ein Handelsplan ist ein Regelwerk, innerhalb dessen Sie Ihre Handelsziele klar definieren: dies beinhaltet bspw. Ein- und Ausstieg sowie Risiko- und Money-Management. In diesem Modul möchten wir einige Ansätze vermitteln, wie Sie Ihren persönlichen Plan entwerfen und umsetzen können.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.