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DAX: Anleger wollen sich nicht von Aktien trennen

11.02.2015 – 11:30 Uhr: Der deutsche Leitindex hat sich erwartungsgemäß eine Auszeit genommen.

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Quelle: Bloomberg

Es ging zuletzt zwar abwärts, von einer richtigen Korrektur kann jedoch nicht gesprochen werden. Ausgehend vom Rekordstand von Anfang Februar büßte der DAX bislang lediglich rund 3,5% an Wert ein.

Dass sich der erwähnte Rücksetzer nicht zu einer Konsolidierung entwickelt hat, ist unter anderem einem Fibonacci-Retracement auf Tagesbasis zu verdanken. Das 23,6%-Retracement bei 10.608 Zählern wurde jüngst erreicht und erfolgreich verteidigt. Zudem schloss das heimische Börsenbarometer wieder oberhalb der unteren Trendkanallinie bei aktuell 10.730 Punkten.

Der Abgabedruck lässt im Augenblick zu wünschen übrig. Die Anleger scheinen sich nicht von ihren deutschen Blue Chips trennen zu wollen. Dennoch ist die Gefahr einer deutlichen Korrekturbewegung noch nicht gebannt. Der Konfrontationskurs der griechischen Regierung sowie die Krise in der Ostukraine könnten durchaus noch auf die Börsen belastend wirken. Zudem gilt der Februar als recht schwieriger Monat. Aber auch das intakte Verkaufssignal beim Trendfolgeindikator Parabaolis SAR unterstützt diese Annahme. Allerdings verfügt der DAX über einige solide Unterstützungen. Dazu zählen die Fibonacci-Retracements bei 10.372 bzw. 10.182 Zählern sowie die Schiebezone bei 10.000/10.113 Punkten.

Ab März wird die Europäische Zentralbank mit den Ankauf von Staatsanleihen beginnen. Diese im Januar an den Finanzmärkten gefeierte geldpolitische Maßnahme könnte das heimische Börsenbarometer wieder in höhere Kursgefilden hieven. Mit einem Sprung über das erwähnte Verlaufshoch bei 10.987 Zählern würde die Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen werden. Ziel wäre dann der Preisbereich bei 11.300 Punkten.

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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