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DAX: Erste Schadensmeldung

03.02.2014 – 10:30 Uhr: In den ersten Handelstagen des neuen Börsenjahres stotterte der Kursmotor des DAX zuerst noch ein wenig.

Dann aber nahm der deutsche Leitindex Fahrt auf und markierte am 21. Januar mit 9.795 Punkten ein neues Jahreshoch. Für die Mehrheit der Marktteilnehmer stand zu diesem Zeitpunkt das schnelle Erreichen der psychologisch wichtigen Marke bei 10.000 Zählern schon fest. Dann kam aber die längst überfällige Korrektur. Der daraus resultierende charttechnische Schaden hält sich aber in Grenzen.

Unterstützung überrannt

Der DAX hatte im Dezember die Oberseite der horizontalen Schiebezone bei 9.425/9.426 Punkten signifikant überwunden. Aus diesem Widerstand wurde folglich eine Unterstützung. Diese Chartmarke kommt auf allen Zeitebenen vor und kann daher als solide bezeichnet werden. Geholfen hat es aber nicht. Infolge der jüngsten Korrektur fiel die genannte Unterstützung den Bären in die Hände. Die nächste Unterstützung ist die untere Begrenzung der Seitwärtsbewegung bei 8.952/8.982 Punkten.

Aufwärtstrend ist intakt

Die derzeitige Konsolidierung hat nichts an der positiven charttechnische Situation geändert. Der seit September 2011 stammende mittelfristige Aufwärtstrend bei aktuell 8.850 Punkten ist noch recht weit entfernt. Erst darunter müssten sich die Anleger Sorgen machen. Zuvor liegt im Langfristchart auf Monatsbasis bei momentan 9.185 Punkten der steigende gewichtete 8-Monats-Durchschnitt.

Positives Indikatorenbild

Die jüngste Kursschwäche hat sich bei den Indikatoren bislang noch nicht bemerkbar gemacht. Der Mix aus den Indikatoren bzw. Oszillatoren MACD, Momentum, RSI und Williams %R weist auf Monatsbasis weiterhin gültige Einstiegssignale auf. Somit könnte es nach Beendigung der Korrektur wieder aufwärts gehen. Erstes Ziel wäre das Preisniveau bei 9.900 Punkten. Dieses Kursziel hatten wir aus der Höhe der Schiebezone errechnet. Anschließend könnte die eingangs erwähnte Marke bei 10.000 Punkten ins Visier der Investoren geraten.

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