Nikkei: Trendwende fast in trockenen Tüchern

09.12.2013 – 14:15 Uhr: Die charttechnische Verfassung beim japanischen Aktienmarkt ist momentan nicht nur äußerst interessant, sondern auch möglicherweise sehr lukrativ. 

Nach dem Bruch der langfristigen Abwärtstrendlinie nach oben steht nur noch ein hartnäckiger Widerstand im Weg. Darüber hinaus bestünde für den Nikkei immenses Nachholpotenzial.

Abwärtstrend ad acta

Für die wenigsten Marktteilnehmer vorstellbar, der Nikkei notierte im Jahr 1989 bei rund 39.000 Punkten. Im Oktober 2008 wurde mit 6.820 Punkten ein trauriger Tiefpunkt markiert. Im Januar des besagten Jahres(1989) wurde der Grundstein für den langfrsitigen Abwärtstrend gelegt, der im September 2013 nachhaltig überwunden wurde. Dafür benötigte der Nikkei in den Monaten zuvor vier Anläufe. Beim fünften Versuch hatten sich die Bullen letztendlich durchgesetzt.

Letzter Widerstand wartet

Komplettiert wurde der Sprung über die erwähnte langfristige Abwärtstrendlinie mit der Eroberung der horizontalen Widerstandszone bei 14.194/14.560 Punkten, die nun als Unterstützung fungiert. Die vorerst letzte Hürde nähert sich mit großen Schritten. Bei aktuell 16.000 Punkten verläuft im Langfristchart auf Monatsbasis, dem so genannten „Big Picture“, der seit Juni 1996 gültige Abwärtstrend. Oberhalb dieser Chartmarke wäre der Weg frei bis zum nächsten Widerstandsbündel bei 19.100/19.300 Punkten. In diesem Bereich laufen ein Fibonacci-Retracement sowie eine waagerechte Trendlinie zusammen.

MACD & Co. auf Seiten der Bullen

Auf dieser Zeitebene wenden wir einen Mix aus vier Indikatoren bzw. Oszillatoren an. Dazu zählen die Klassiker unter den gängigen Indikatoren wie MACD, Momentum, RSI und Williams %R. Die beiden erst negannten sollten oberhalb der Nulllinie, RSI und Williams %R über den absoluten Wert von 50 schließen. Der Nikkei weist vier von vier Kaufsignalen auf. Zudem zeigt der gewichtete 8-Monats-Durchschnitt nach oben. 

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