CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs kann nicht für jeden Anleger geeignet sein und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie daher bitte unsere Risikohinweise und vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben. CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs kann nicht für jeden Anleger geeignet sein und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie daher bitte unsere Risikohinweise und vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben.

Netflix-Aktien traden, kaufen und verkaufen

Netflix, verfügbar in mehr als 190 Ländern, hat unsere digitalen Konsumgewohnheiten völlig verändert. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des beliebtesten Streaming-Dienstes der Welt und wie Sie Netflix-Aktien traden können.

Netflix-Aktien traden

Sie können über Derivate wie CFDs von den Kursbewegungen der Netflix-Aktie profitieren. Vor dem Trading müssen Sie allerdings entscheiden, welche Art des Handels für Sie am besten geeignet ist. Denken Sie daran, dass Trading und Aktienhandel nicht dasselbe sind. Beim Trading können Sie auf steigende oder fallende Aktienkurse spekulieren (sich long oder short positionieren), da sich die zugrundeliegenden Vermögenswerte nicht in Ihrem Besitz befinden. Beim Aktienhandel dagegen befinden sich die zugrundeliegenden Vermögenswerte vollständig in Ihrem Besitz.

Wenn Sie Netflix-Aktien traden, ist es Ihnen auch möglich, von der Hebelwirkung (Leverage) zu profitieren. Das heisst, dass Sie nur eine Margin – auch als „Einlage“ bezeichnet – einsetzen müssen, um den vollen Gegenwert Ihres Trades zu erhalten. Beachten Sie dabei bitte, dass Ihr Gewinn oder Verlust auf der vollständigen Grösse Ihrer Position basiert. Das bedeutet, dass Ihre Gewinne, jedoch auch Ihre Verluste im Vergleich zur Einlage vervielfacht werden. Sie können Netflix-Aktien unter Einsatz von Leverage über ein CFD-Konto traden.

CFD-Trading mit Netflix-Aktien

Beim Handel mit Differenzkontrakten – CFDs – spekulieren Sie darauf, dass sich der Preis eines Vermögenswertes nach oben oder nach unten bewegt. Sie tauschen die Differenz der Preise des Vermögenswertes aus, von dem Zeitpunkt der Eröffnung Ihrer Position bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie sie schliessen. Bei CFDs können Sie kaufen (sich long positionieren) oder verkaufen (sich short positionieren).

Sie möchten Netflix-Aktien-CFDs traden?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie in drei Schritten Netflix-Aktien-CFDs traden können:

  1. Recherchieren Sie den Streaming-Markt und machen Sie sich mit den Netflix-Aktien vertraut.
  2. Eröffnen Sie Ihr eigenes CFD-Demokonto und üben Sie das Trading mit Netflix-Aktien risikofrei.
  3. Eröffnen Sie Ihr eigenes CFD-Handelskonto und positionieren Sie sich long oder short auf Netflix-Aktien.

Wenn Sie mehr über das Trading erfahren und Ihre Kenntnisse erweitern möchten, besuchen Sie unsere kostenfreie IG Academy.

Netflix-Aktien kaufen

Sie können Netflix-Aktien über ein Aktienhandelskonto kaufen. Da sich beim Aktienhandel die zugrundeliegenden Vermögenswerte vollständig in Ihrem Besitz befinden, bedeutet das, dass Sie für Ihre Investition nicht wie beim Derivatehandel von der Hebelwirkung Gebrauch machen können und so den vollständigen Wert der Anteile im Voraus begleichen müssen. Die Vorteile des Erwerbs von Aktien umfassen mögliche Kursgewinne und Dividendenausschüttungen.

Netflix-Aktien verkaufen

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass Sie Netflix-Aktien verkaufen möchten: Vielleicht sind Sie bereit, Ihre Gewinne mitzunehmen, oder Sie möchten einen möglichen Abwärtstrend vermeiden. Sollten Sie sich gegen der Verkauf entscheiden, da Sie der Meinung sind, dass die Aktien in Zukunft wieder Gewinne verzeichnen werden, können Sie Ihre Verluste durch Hedging – beispielsweise mittels CFDs – ausgleichen.

Eine kurze Geschichte von Netflix

Im Jahr 1997 gründeten Reed Hastings und Marc Randolph Netflix als Online-Videothek für den Versand von Filmen auf DVD. In den folgenden drei Jahren wurde das Geschäftsmodell stark weiterentwickelt und im Mai 2002 erreichte das Unternehmen seinen grössten Meilenstein mit seinem Börsengang (IPO) zu 15 $ pro Aktie. Zu diesem Zeitpunkt belief sich die Marktkapitalisierung auf 309 Mio. $.

Aufgrund der unsicheren Zukunft des DVD-Formats liefen die ersten Monate als börsennotiertes Unternehmen für Netflix nicht sehr gut. Die Aktie verzeichnete einen bis Oktober 2002 anhaltenden Abwärtstrend mit einem Tiefstpreis von 4,85 $ pro Anteil. Bis Februar 2004, als 71,96 $ pro Aktie erreicht wurden, gelang Netflix keine substanzielle Erholung. In dem gleichen Jahr zog sich Marc Randolph zurück, während Reed Hastings dem Unternehmen als Vorstandsvorsitzender (CEO) erhalten blieb.

Bis 2005 hatte Netflix bereits die Zahl von 4,2 Millionen Mitgliedern erreicht und die Aktien wurden nach einem Aktiensplit zu 27 $ gehandelt. Die ersten Streaming-Pläne wurden im Januar 2007 bekannt gegeben, aber der Aktienkurs erholte sich immer noch nicht und der Monat wurde mit 3,25 $ abgeschlossen. In den folgenden Jahren ging es vor allem darum, Partnerschaften mit Unternehmen der Unterhaltungselektronik aufzubauen und Netflix in zahlreichen Ländern einzuführen.

Aufgrund der raschen Expansion begann der Aktienkurs langsam zu steigen und erreichte im Juli 2011 einen Wert von 38 $. Dann beschloss Netflix, sein DVD-Angebot von seinem Streaming-Dienst zu trennen, was bedeutete, dass die Kunden zwei Abonnements abschliessen mussten, wenn sie beide Dienste nutzen wollten. Das Unternehmen verlor 800.000 Abonnenten und der Aktienkurs fiel von 272 $ im Juli auf 71 $ im Dezember. Zum ersten Mal richtete Netflix seinen Fokus vollständig auf das Streaming.

Ende 2012 hatte Netflix mehr als 33 Millionen Abonnenten. 2012 gewann das Unternehmen auch seine erste Auszeichnung: einen Primetime Emmy Engineering Award. Weitere Emmy Awards und ein Oscar folgten. 2013 bot Netflix seine erste Eigenproduktion im Streaming an und investierte umfangreich in seine eigenen Inhalte, um seine Marktanteile abzusichern. Das führte zu einem schnellen Kursanstieg und zu einem Aktiensplit im Verhältnis sieben zu eins im Juli 2015.

2016 war Netflix als globales Unternehmen bis auf vier Ausnahmen in allen Ländern der Welt verfügbar. Der Kurs begann einen steilen Anstieg und erreichte im Juni 2018 einen Wert von 391 $ pro Aktie. Ende Mai 2019 lag der Preis der Netflix-Aktie bei 343 $.

Netflix-Aktien: die Grundlagen

Netflix-Aktien werden am US Tech 100 (.NDX) unter NFLX-US gelistet. Beim Kauf, Verkauf oder Traden von Netflix-Aktien müssen die Charakteristika der Branche und des Unternehmens sowie andere Faktoren beachtet werden, die den Aktienkurs beeinflussen können.

Wenn die Gewinne oder der Aktienkurs von Netflix in den kommenden Monaten Rückgänge verzeichnen, kann das daran liegen, dass die Konkurrenz auf dem Streaming-Markt zugenommen hat. Disney hat kürzlich seinen Streaming-Dienst auf den Markt gebracht, genauso wie Apple, und Hulu und Amazon Prime können bereits zahlreiche Abonnenten vorweisen.

Diese Unternehmen verfügen über viel Geld, das sie investieren können, weisen geringere Verbindlichkeiten auf und sind in der Lage, eigene Inhalte zu produzieren – eine dreifache Bedrohung für den Erfolg von Netflix.

Allerdings konnte Netflix in den letzten Jahren eine kontinuierliche Zunahme seiner Abonnentenzahlen verzeichnen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte er positive Auswirkungen auf den Umsatz des Unternehmens haben. Ein weiterer Faktor, der sich auf den Umsatz auswirken wird, ist die Frage, wie viel Netflix für neue, eigene Inhalte ausgeben kann, die das Interesse neuer Abonnenten wecken. Umsatzwachstum kann die Nachfrage nach Aktien steigern und die Aktienkurse in die Höhe treiben.

Netflix hat die Aktionäre in den letzten Jahren mit soliden Renditen belohnt, aber noch keine Dividenden ausgeschüttet. Es sieht auch nicht so aus, als würde dies demnächst geschehen. Schliesslich hat Netflix trotz steigender Gewinne weiterhin hohe Schulden.

Die wichtigsten Personalfragen bei Netflix: Wer leitet das Unternehmen?

Das Führungsteam von Netflix umfasst acht Personen:

Reed Hastings Gründer und Vorstandsvorsitzender (CEO)
Jessica Neal Chief Talent Officer
Kelly Bennett Chief Marketing Officer
Rachel Whetstone Chief Communications Officer
David Hyman General Counsel
Greg Peters Chief Product Officer
Spencer Neumann Chief Financial Officer
Ted Sarandos Chief Content Officer

Ausserdem hat Netflix einen Verwaltungsrat, der sich mit den Bedürfnissen und Anliegen der Aktionäre befasst.

Wie sieht das Geschäftsmodell von Netflix aus?

Das Geschäftsmodell von Netflix basiert darauf, zahlenden Abonnenten auf der Grundlage eines äusserst präzisen Personalisierungsalgorithmus Fernsehshows, Filme, Dokumentationen und einen DVD-Verleihdienst anzubieten. Seine einzige Einnahmequelle sind die Zahlungen der Abonnementbeträge, die das Unternehmen erhält.

Netflix bietet drei Streaming-Abonnementstufen an (Basis/Standardauflösung, Standard/HD-Bildqualität und Premium/Ultra-HD-Bildqualität). Auch das Geschäftsmodell basiert auf drei Segmenten:

  1. Inländisches Streaming: Inhalte für die USA
  2. Internationales Streaming: Inhalte für andere Länder ausserhalb der USA
  3. Inländischer DVD-Dienst: Versand von Filmen auf DVD in den USA

Fundamentalanalyse zu Netflix: wie Sie Netflix analysieren können

Wenn Sie in Netflix-Aktien investieren oder damit handeln möchten, bietet es sich an, mit der Fundamentalanalyse zu beginnen. Das bedeutet, dass Sie sich sowohl die Finanzdaten von Netflix als auch bestimmte externe Faktoren anschauen müssen, um den Fair Value, den „wahren“ Wert, der Aktien des Unternehmens zu ermitteln, der sich von ihrem aktuellen Kurs unterscheiden kann. Der Wert von Aktien lässt sich mithilfe verschiedener Kennzahlen messen, darunter das Kurs-Gewinn-Verhältnis (price-to-earnings ratio, P/E), die Eigenkapitalrendite (return on equity, ROE) und die relative Dividendenrendite.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (P/E) von Netflix

Das Kurs/Gewinn-Verhältnis gibt an, wie viel Sie ausgeben müssen, um 1 $ Gewinn zu erwirtschaften. Dabei ist es wichtig, das Kurs/Gewinn-Verhältnis von Konkurrenzunternehmen mit dem von Netflix zu vergleichen, da ein geringeres Verhältnis bei der Konkurrenz bedeuten kann, dass die Aktien von Netflix unterbewertet sind.

Um das Kurs/Gewinn-Verhältnis zu berechnen, dividieren Sie den Marktwert pro Aktie durch den Gewinn je Aktie. Der Gewinn je Aktie lässt sich mittels Division des Gesamtgewinns des Unternehmens durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien ermitteln.

Die Eigenkapitalrendite (ROE) von Netflix

Die ROE dient der Angabe der Rendite, die Netflix aus seinen Vermögenswerten erzielt. Sie wird als Prozentwert ausgedrückt und durch Division des Nettoergebnisses durch das Eigenkapital des Interessenvertreters ermittelt. Eine höhere ROE ist ein möglicher Indikator für unterbewertete Aktien. Das liegt daran, dass mit der Eigenkapitalrendite der Ertrag angegeben wird, den Netflix im Verhältnis zu den Investitionen seiner Aktionäre generiert.

Die relative Dividendenrendite von Netflix

Die relative Dividendenrendite von Netflix ist die Dividendenrendite seiner Aktie im Vergleich zum Gesamtindex, in diesem Fall der US Tech 100. Ermitteln Sie zunächst die Dividendenrendite, indem Sie die jährliche Dividende von Netflix durch den aktuellen Aktienpreis dividieren. Anschliessend wird diese Zahl durch die durchschnittliche Dividendenrendite des US Tech 100 dividiert. Eine höhere relative Dividendenrendite kann darauf hindeuten, dass die Aktien im Vergleich zu den Aktien der Mitbewerber unterbewertet sind.

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Veröffentlicht am : 2020-04-06T07:48:00+0100


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