Bollinger Bänder (Definition)

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Bollinger Bänder sind eine beliebte Art von technischem Preisindikator. Sie wurden in den 1980ern von einem technischen Trader-Pionier namens John Bollinger entwickelt.

Bollinger Bänder bestehen aus dem gleitenden Durchschnitt eines Marktes und einem oberen und unteren Preiskanal auf beiden Seiten. Jeder Preiskanal (oder jedes Band) repräsentiert die Standard-Abweichung vom gleitenden Durchschnitt des Marktes.

Wie funktionieren sie?

Sobald ein Markt volatil wird, dehnen sich die Bollinger Bänder (dies wird Expansion genannt) aus. Flacht er hingegen ab, ziehen sie sich zusammen (Kontraktion).

So wird es Händlern ermöglicht über kurzfristige Volatilität hinaus zu sehen und Einblick in längerfristige Preisbewegungen zu erlangen. Der Indikator kann auch darauf hindeuten, ob sich der Markt in über- oder unterkauftes Territorium bewegt. Bewegt sich der Kurs fortlaufend ausserhalb der oberen Parameter eines Bollinger Bands, so könnte man ihn als überkauft betrachten. Wenn er sich unterhalb des unteren Bands bewegt, könnte man ihn als unterkauft betrachten.

Trotz Allem sind Bollinger Bänder nicht unfehlbar und funktionieren nur in Kombination mit einem grundlegenden Verständnis von fundamentaler und technischer Analyse und deren Wirkung auf die Märkte.

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