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Jerome Powell beruhigt die Finanzmärkte

07.01.2019 – 07:25 Uhr (Werbemitteilung): Die zurückliegende Woche war Balsam für die Seele der zuletzt arg geschundenen Anleger.

US-Notenbank-Chef Jerome Powell fand beschwichtigende Worte für die Finanzmärkte. Aber auch die für diese Woche angekündigten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und China konnten die Marktteilnehmer beruhigen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob das jüngste Kursplus lediglich ein weiteres Strohfeuer war. Bislang konnte noch kein Belastungsfaktor aus dem Weg geräumt werden. US-Präsident Donald Trump könnte im Handelskonflikt mit Peking mit einer Äußerung die Börsen wieder auf Talfahrt schicken. Zudem sollten die Brexit-Verhandlungen sowie der Haushaltsstreit in Italien nicht aus den Augen verloren werden.

Heute könnte es in Richtung der Marke bei 10.800 Punkten gehen. Vorbörslich sehen wir den DAX bei 10.801 Zählern, etwa 0,3% über dem Schlusskurs der Vorwoche.

Termine der Woche

Die Zahl kursrelevanter Konjunkturdaten ist in dieser Woche recht überschaubar. Hierzulande steht der Auftragseingang der Industrie auf der Agenda. Ebenfalls von Interesse könnten die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone sowie die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten sein. Viel Beachtung dürfte am Mittwoch das Protokoll der geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank Fed finden.

Charttechnik

Ende der vergangenen Woche ist dem DAX ein Befreiungsschlag gelungen. Auf einen Streich konnten die waagerechte Trendlinie bei 10.490 Punkten und die Trendgerade bei 10.600 Zählern zurückerobert werden. Der nächste Widersand in Form der Chartmarke bei 10.800 Punkten ist nun greifbar nahe. Gelingt auch ein Sprung über diese Hürde, wäre die untere Abwärtstrendkanallinie bei aktuell 10.980 Zählern das Ziel der Gegenbewegung.

Die beiden erwähnten Trendlinien bei 10.600/10.490 Punkten dienen dem deutschen Leitindex als Rückzugsgebiete, falls der nächste Ausbruchsversuch scheitert.

DAX auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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