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DAX: Stillstand hält an

Schon seit mehreren Monaten schauen die heimischen Anleger neidisch nach New York. Die drei großen US-Indizes befinden sich weiterhin auf Rekordjagd und konnten zuletzt neue Höchststände markieren.

Im Gegensatz zum Dow Jones & Co. sind die deutschen Anleger zuletzt ein wenig vorsichtiger geworden. Vollmundige Ankündigungen zu einem möglichen Abkommen zwischen Washington und Peking hatten zwar auch hierzulande jüngst die Aktienkurse beflügelt. Dennoch warten die Marktteilnehmer auf konkrete Details bzw. einen Durchbruch bei den Verhandlungen.

Vorbörslich sehen wir den DAX bei 13.226 Punkten, etwa 0,1% unter dem Schlusskurs der Vorwoche.

Wochenausblick

In der neuen Handelswoche dürfte es auf der Konjunkturseite wesentlich ruhiger sein. Höhepunkte sind am Mittwoch das Protokoll der geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank Fed und einen Tag darauf der Philadelphia-Fed-Index sowie das Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten. Am Freitag werden hierzulande und in der Eurozone der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Das US-Pendant folgt dann am gleichen Tag am Nachmittag. Die Berichtssaison dies- und jenseits des Atlantiks ist annähernd zu Ende.

DAX-Chart

DAX: Im Wartemodus

Der DAX hält sich weiterhin in einer Seitwärtsphase auf. Die Unterseite der momentanen Handelsspanne sind die beiden ehemaligen Zwischenhochs bei 13.208/13.184 Punkten. Nach oben versperren die jüngsten Hochs bei 13.303/13.310 Zählern den Weg.

Erst bei einem beherzten Sprung über die obere Begrenzung der Preisspanne könnte der DAX die Kletterpartie in Richtung des Allzeithochs bei rund 13.600 Punkten von Ende Januar 2018 fortsetzen.

Die steigende einfache 20-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 13.043 Zählern müsste den Bullen zu Hilfe eilen, wenn die genannte Schiebzone unterschritten wird.

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Quelle: IG Handelsplattform

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