Gold-Update
Bei den Parlamentswahlen in Japan hat die regierende LDP unter der Federführung von Sanae Takaichi die absolute Mehrheit erreicht und so auch für Aufsehen an den globalen Finanzmärkten gesorgt.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Bei den Parlamentswahlen in Japan hat die regierende LDP unter der Federführung von Sanae Takaichi die absolute Mehrheit erreicht und so auch für Aufsehen an den globalen Finanzmärkten gesorgt. Im Blickpunkt der Anleger stehen in dieser Handelswoche neben den offiziellen Jobdaten die Teuerungswerte aus den Vereinigten Staaten. Zu Wochenbeginn gelingt dem Edelmetall damit wieder der Anstieg über die psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke.
Als eines der Wochenhöhepunkte dürfte am Mittwoch die Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) um 14:30 Uhr sein. Besagte Daten sollten eigentlich am vergangenen Freitag veröffentlicht werden. Wegen des mittlerweile beigelegten partiellen US-Haushaltsstreits wurden diese aber verschoben.
Nach einem Stellenplus in Summe von 50.000 Einheiten im Dezember außerhalb der Landwirtschaft rechnen Ökonomen nun mit einem Zuwachs von 70.000 Stellen. Die Arbeitslosenquote, welche separat ermittelt wird, dürfte weiterhin bei 4,4 Prozent verharren.
Die US-Inflationsdaten stehen indes für Freitagnachmittag auf der Tagesagenda (14:30 Uhr).
Die Verbraucherpreisrate inklusive der Treiber Energie und Lebensmittel wird auf 2,5 Prozent für den Monat Januar (im Vergleich zum Vorjahresmonat) geschätzt, nach 2,7 Prozent im Vormonat.
Für die Kernrate der Teuerung erwarten Fachleute im gleichen Zeitraum einen Wert von 2,5 Prozent (zuvor: 2,7 Prozent). Besagte Rate wird nicht zuletzt als wichtige Richtschnur für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im Hinblick auf die Inflationsentwicklung angesehen.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen derzeit 15,8 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts auf der Sitzung am 18. März und 84,2 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.
Eine nachhaltige Eroberung der mentalen 5.000er-Marke könnte den Weg erneut zurück auf das derzeitige Rekordhoch bei rund 5.599 Dollar ebnen. Gegenteilig sollten sich Anleger angesichts ambitionierter Kurshöhen immer wieder auf mögliche Gewinnmitnahmen und damit Rücksetzer einstellen.