DAX: Wo bleibt die Korrektur?

21.11.2013 – 9:12 Uhr: Mit dem Spruch „Des einen Freud ist des anderen Leid“ kann der gestrige Handelstag treffend bezeichnet werden.

Als gegen Nachmittag Spekulationen über eine Einführung eines negativen Einlagesatzes bei der Europäischen Zentralbank EZB aufkamen, legte der DAX kurzzeitig kräftig zu. Gleichzeitig traten die Anleger an den Devisen- und Rohstoffmärkten panikartig den Rückzug an. Verheerend war vor allem der Kursrutsch beim Edelmetall Gold.

Bis zum Ende des Handelstages schmolzen die Kursgewinne weitgehend dahin. Mit 9.202 Punkten lag der DAX 0,1% über dem Vortagesschlusskurs. Am heutigen Tag geht es auf dem Frankfurter Börsenparkett abwärts. Schuld war das Sitzungsprotokoll des US-Notenbank Fed. Demnach ist mit einer Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe in den kommenden Monaten zu rechnen.

Heute könnten wieder Konjunkturdaten im Fokus der Investoren stehen. Für die Eurozone wird der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Am Nachmittag steht dann der Philadelphia Fed-Index auf der Agenda. Dabei handelt es sich um den wichtigsten Frühindikator für den US-amerikanischen Markt.

Ist der heutige Tag nun der Beginn der lang herbei gesehnten Korrektur? Charttechnisch betrachtet noch nicht. Erst unterhalb des Bereichs bei 9.026/9.070 Punkten könnte von einer „gesunden“ Konsolidierung gesprochen werden.

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