DAX: Nervosität nimmt zu

02.12.2015 – 09:30 Uhr: Im Vorfeld der EZB-Sitzung am Donnerstag nimmt die Nervosität unter den Marktteilnehmern zu.

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Quelle: Bloomberg

Viele rechnen mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung seitens der Europäischen Zentralbank. Doch diese Erwartungen wurden zuletzt bereits in den Notierungen auf dem Frankfurter Börsenparkett weitgehend berücksichtigt. Das Enttäuschungspotenzial ist dementsprechend hoch. Sollte Mario Draghi als oberster Währungshüter der Eurozone die Wünsche der Finanzmärkte nicht erfüllen, könnte wenige Wochen vor Weihnachten eine Korrektur vor der Tür stehen.

Charttechnik

Nach der jüngsten Kletterpartie hat sich der DAX gestern eine kleine Verschnaufpause gegönnt. Infolgedessen ging es in Richtung des 38,2%-Fibonacci-Retracements bei 11.224 Punkten. Dieses Niveau sollte nach Möglichkeit verteidigt werden. Ansonsten wäre der einfache 200-Tage-Durchschnitt bei momentan 11.105 Zählern das Ziel. Oberhalb des erst kürzlich markierten Verlaufshochs bei 11.431 Punkten könnte die Reise bis zum 23,6%-Retracement bei rund 11.700 Zählern fortgesetzt werden.

Konjunktur

Heute dürften die Marktakteure ganz genau auf die Verbraucherpreise aus der Eurozone schauen. Die Anleger erhoffen sich Signale auf eine mögliche Ausweitung der milliardenschweren Anleihekäufe am Donnerstag. Des Weiteren werden die US-Beschäftigungszahlen des privaten Datenanbieters ADP veröffentlicht. Am Freitag steht dann der offizielle Arbeitsmarktbericht auf der Agenda.

Zur Stunde legt der DAX leicht um 0,2% auf 11.289 Punkte zu. Kurz vor der EZB-Entscheidung am Donnerstag zeigt sich der EUR-USD kaum verändert. Ebenfalls etwa auf Vortagesniveau notiert der Goldpreis.

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