DAX: Bremsklotz Gemeinschaftswährung

22.05.2015 – 15:30 Uhr: Viele Marktteilnehmer scheinen bereits heute mit den Gedanken im verlängerten Pfingstwochenende zu sein. Die Handelsaktivität auf dem Frankfurter Börsenparkett hält sich in Grenzen.

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Quelle: Bloomberg

Lediglich vom Devisenmarkt gibt es Gegenwind. Der EUR-USD zeigt sich von seiner freundlichen Seite. Seit Wochen ist zwischen der europäischen Gemeinschaftswährung und dem DAX eine so genannte inverse Korrelation zu beobachten. Steigt der EUR-USD, fallen die Notierungen bei den heimischen Blue Chips.

Charttechnik

Mit dem jüngsten Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal gelang dem deutschen Leitindex der Befreiungsschlag. Kurz vor dem eingangs erwähnten Wochenende bleiben großartige Kursreaktionen aus. Infolge des neuen Kaufsignals lautet das charttechnische Kursziel unverändert 12.000 Punkte.

Konjunktur

Kursrelevante Konjunkturdaten sind Mangelware. Vielmehr ist heute der Tag der großen Währungshüter in Großbritannien, der Eurozone und den Vereinigten Staaten. In Frankfurt ergriff EZB-Chef Mario Draghi das Wort. Die Staaten auf dem alten Kontinent sollen die derzeitige Wirtschaftserholung zur Strukturreformen nutzen.

Der DAX weist im späten Handel zur Stunde ein moderates Minus von 0,2% auf 11.842 Punkten auf. Rückenwind erhalten die Aktienmärkte in Europa von einem nachgebenden EUR-USD. Nach anfänglichen Kursgewinne befindet sich die Einheitswährung momentan in der Verlustzone. Auch der Goldpreis büßt an Wert ein.

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