DAX: Nur eine normale Korrektur

Viele Anleger haben zuletzt förmlich eine Korrektur herbeigesehnt. Dazu zählen auch die institutionellen Marktakteure, die bislang noch nicht investiert sind. 

In den beiden letzten Handelstagen kam es nun zu den erwarteten Gewinnmitnahmen. Der charttechnische Schaden hält sich jedoch in Grenzen. In Anbetracht des für Freitag zur Publikation anstehenden, offiziellen US-Arbeitsmarktberichts (NFPs) für den Monat November haben wir den Wochenchart des DAX charttechnisch unter die Lupe genommen. 

Korrektur war absehbar

Aus rein technischer Sicht war der jüngste Abgabedruck absehbar. Im Wochenchart hatte der DAX zuletzt mit 9.425/9.426 Punkten zwei neue Jahreshochs markiert, die nicht überwunden werden konnten. Zudem verläuft in diesem Bereich die Oberseite des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals. Von diesen Chartmarken ist das heimische Börsenbarometer nach unten abgeprallt.

Solide Unterstützungen

Zurzeit sieht es auf dem Frankfurter Börsenparkett nach einer Kursberuhigung aus. Auch wenn die Konsolidierung fortgesetzt wird, ist der DAX für diesen Fall gut vorbereitet. Bislang konnte die horizontale Unterstützung bei 9.026/9.070 Punkten verteidigt werden. Bei aktuell 8.780 Punkten verläuft im Mittelfristchart die untere Trendlinie des besagten Aufwärtstrendkanals. Der steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt bei 8.607 Punkten sowie die waagerechte Trendlinie bei 8.560 Punkten dienen den deutschen Blue Chips als weitere Verteidigungslinien.

11.000 Punkten in 2014 möglich

Korrektur hin oder her, das mittelfristige Chartbild sieht unverändert gut aus. Oberhalb der erwähnten Jahreshochs bei 9.425/9.426 Punkten wären auch diese Widerstände eliminiert. Ein signifikanter Sprung darüber käme einer Initialzündung gleich. Aufwärtspotenzial bestünde dann bis zur oberen Trendkanallinie bei aktuell 11.000 Punkten. Ein für das kommende Jahr durchaus realistisches Kursziel. 

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