DAX: Neuerlicher Kursdämpfer

11.12.2014 – 10:30 Uhr: Die technische Erholung fand in der gestrigen Handelssitzung ein jähes Ende, ohne das es nennenswerte Nachrichten gab. 

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Quelle: Bloomberg

Folge war ein erneuter Test der jüngst zurückgewonnenen Oberseite der Seitwärtsphase bei 9.794/9.795 Punkten. Bislang konnte diese Verteidigungslinie auf Schlusskursbasis dem Abgabedruck standhalten. Einerseits scheuen die Anleger hierzulande den weiteren Vormarsch über das Niveau von 10.000 Zählern hinaus, anderseits wollen sich die Marktteilnehmer nicht so recht von ihren heimischen Blue Chips trennen.

In Anbetracht der möglichen und zuletzt auch oft zitierten Jahresendrally könnte sich die momentane Pattsituation zwischen Bullen und Bären bereits in Kürze in Luft auflösen. In den zurückliegenden dreißig Jahren konnte der DAX zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar mitunter deutlich zulegen. Und dies unabhängig von der charttechnischen Verfassung.

Das erst kürzlich markierte Jahreshoch bei 10.087 Zählern war der Höhepunkt der jüngsten Aufwärtsbewegung. Daher stellt eine anschließende Korrektur, die wir nun beim deutschen Leitindex beobachten, kein Problem dar. Neben der genannten Unterstützung bei rund 9.800 Punkten sind im Tageschart weitere "Fangnetze" bei 9.735, 9.619 sowie bei 9.502 Zählern zu beobachten. Es handelt sich hierbei um Fibonacci-Retracements, die ausgehend von Mitte November bis Anfang Dezember eingezeichnet wurden. Knapp unterhalb der letztgenannten Marke verläuft aktuell bei 9.459 Punkten der steigende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie.

Die erwähnte Glättungslinie sowie die Mehrzahl der Indikatoren sprechen für eine Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung.  Oberhalb des noch recht frischen Rekordhochs bei 10.087 Punkten könnte es in Richtung 10.370 Zählern gehen. In diesem Bereich liegt im Tageschart die ehemalige und unterschrittene Aufwärtstrendlinie. 

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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