EUR-USD: Nur kurzes Aufflackern

20.03.2015 – 15:00 Uhr: Die jüngsten Aussagen der Fed-Chefin Janet Yellen hinsichtlich der bevorstehenden Zinswende in den USA hatten den EUR-USD beflügelt.

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Quelle: Bloomberg

Kurzzeitig lugte die europäische Gemeinschaftswährung über die Marke bei 1,10 USD. Dieser Ausflug war jedoch nur von kurzer Dauer.

Dabei hat es sich lediglich um eine normale Korrektur innerhalb eines intakten Abwärtstrends gehandelt. Das Währungspaar befindet sich nun wieder auf dem Weg gen Süden. Somit könnte die Preisregion bei 1,0382 USD in den Fokus der Euro-Pessimisten geraten.

Das genannte charttechnische Kursziel errechnet sich mit Hilfe der Fibonacci-Methode (261,8%-Extension) aus der Höhe der letzten Konsolidierungsphase von Ende Januar bis Anfang Februar dieses Jahres.

Auf Tagesbasis signalisieren die fallenden Hoch- und Tiefpunkte sowie der nach unten gerichtete exponentielle 55-Tage-Durchschnitt einen Fortbestand des Abwärtstrends. Ein Trendwechsel würde erst oberhalb des Preisbereichs bei 1,1138/1,1076 USD (ehemalige Unterstützung) bzw. bei 1,1184 USD (exponentieller 55-Tage-Durchschnitt) vorliegen. Die genannten Widerstände könnten jedoch einem neuerlichen Ausbruchsversuch im Weg stehen.

EUR-USD auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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