Gold: Langfristiger Aufwärtstrend ist das Ziel

03.01.2014 – 13:45 Uhr: Im August und September 2011 markierte der Goldpreis mit 1.912/1.921 USD je Feinunze neue historische Höchstmarken. 

Diese wurden im weiteren Verlauf jedoch nicht mehr überwunden. Nach der klassischen Dow-Theorie wäre ein Sprung über dieses Hoch für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends jedoch zwingend notwendig gewesen. Ein erstes Warnsignal. Der zweite Hinweis auf eine baldige Trendumkehr lag im Januar des vergangenen Jahres vor. Zu diesem Zeitpunkt rutschten die Notierungen des Edelmetalls unter den gewichteten Durchschnitt. Die Glättungslinie drehte im weiteren Verlauf nachhaltig gen Süden. Die endgültige Trendwende wurde im Mai 2013 besiegelt. Im Wonnemonat durchbrach der Goldpreis die horizontale Unterstützung bei 1.527/1.533 USD.

Seitdem geht es stetig abwärts. Einige wichtige Unterstützungen fielen den Bären in die Hände. Die Abwärtsbewegung könnte durchaus noch eine Weile andauern. Im Monatschart hat sich ein absteigendes Dreieck gebildet. Dabei handelt es sich um eine Fortsetzungsformation innerhalb einer intakten Baisse. Bei einem Rutsch unter die Unterseite der genannten Chartformation bei 1.180/1.182 USD bestünde weiteres Abwärtspotenzial bis 930 USD je Feinunze. Zuvor liegt allerdings die langfristige Aufwärtstrendlinie bei aktuell 1.010 USD. Letztmalige wurde diese Chartmarke im Mai 2005 erfolgreich getestet.

Oberhalb des Verlaufshochs bei 1.434 USD sowie der erwähnten ehemaligen Unterstützung bei 1.527/1.533 USD müsste das negative Szenario ad acta gelegt werden. In diesem Fall könnten die Bullen die Gegenbewegung in Richtung der genannten Rekordstände fortsetzen. Angesichts der intakten Verkaufssignale beim Indikatorenmix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R auf Monatsbasis ist jedoch nicht mit einer solchen Entwicklung zu rechnen. 

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