Silber: Erste Stabilisierungsversuche

06.02.2014 – 11:11 Uhr: Wesentlich verbessert hat sich die Situation beim Silberpreis nicht.

Allerdings wird eine wichtige Trendgerade bislang erfolgreich verteidigt. In Kombination mit dem langfristige Aufwärtstrend eine wahrhaftig solide Kreuzunterstützung. Daran könnten sich die Bullen die Zähne ausbeißen. Aber auch die Bären haben es nicht leicht. Nach oben versperrt ein Kreuzwiderstand den Weg in höhere Kursgefilde.

Kreuzunterstützung in Sichtweite

Das Edelmetall nähert sich der Unterseite des absteigenden Dreiecks. Zusammen mit der horizontalen Trendlinie liegt im Langfristchart auf Monatsbasis bei 19,40/19,47 und 19,26/19,30 USD eine sehr stabile Unterstützungszone. Knapp darunter verläuft bei aktuell 18,20 USD die aus dem Jahr 2003 stammende Aufwärtstrendlinie. Bislang scheiterten jegliche Versuche, die Chartmarken zu bezwingen.

Negative Indikatorensituation

Trotz der derzeitigen zarten Stabilisierungsversuche sieht es bei den Indikatoren unverändert schlecht aus. Der Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R auf Monatsbasis weist durchweg intakte Ausstiegssignale auf. Auch der fallende gewichtete 8-Monats-Durchschnitt bei momentan 20,32 USD signalisiert eine mittelfristige Abwärtsbewegung. In der jüngsten Vergangenheit hatte sich die Glättungslinie als Widerstand herausgestellt.

Betonharter Kreuzwiderstand

So richtig abwärts geht es nicht. Aufwärts aber auch nicht. Ein ganzes Bündel an Widerständen müsste das Edelmetall überwinden. Bei 21,00 USD liegt auf dieser Zeitebene die Oberseite des absteigenden Dreiecks. Leicht darüber müsste das Fibonacci-Retracement bei 21,40 USD aus dem Weg geräumt werden. Diese Hürden sind noch eine machbare Aufgabe. Darüber wird es dann aber ernst. Im so genannten „Big Picture“ verläuft bei 26,06/26,40 USD eine horizontale Trendlinie, die durch ein weiteres Fibonacci-Level bei 26,95 USD verstärkt wird. Die seit April 2011 intakte Abwärtstrendlinie bei momentan 25,70 USD sowie der Parabolic Stop and Reverse SAR bei 25,20 USD komplettieren das Bollwerk der Bären.

Ausverkauf nicht ausgeschlossen

In dem letzten Teil dieser Analyse soll das Worst-Case-Szenario eines Bruchs des langfristigen Aufwärtstrends nach unten kurz besprochen werden. Bei Notierungen von rund 17,70 USD wäre der mehrmals getestete Aufwärtstrend Geschichte. Abwärtspotenzial bestünde dann aus rein charttechnischer Sicht bis zur waagerechten Unterstützung bei 14,70 USD.

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