Europawahlen 2019 – Kursturbulenzen oder Non-Event?

17.05.2019 – 14:10 Uhr (Werbemitteilung): In der kommenden Woche findet die Europawahl 2019 statt.

Europawahlen_2019_Auswirkungen_auf_Finanzmärkte

In der Zeit vom 23. bis 26. Mai werden in 27 Mitgliedstaaten die EU-Bürger zur Wahlurne gehen. Die zentrale Frage ist, wie werden die Finanzmärkte darauf reagieren. Kommt es zu Kursturbulenzen oder ist die Wahl für die Börsen ein Non-Event?

Europawahlen 2019 - Auswirkungen auf die Finanzmärkte

Ausschlaggebend dürfte das Ergebnis der rechtspopulistischen Parteien sein. Übertreffen die Eurokritiker die bisherigen Umfragen deutlich, könnte dies durchaus die Währungs- und Anleihemärkte belasten. Allerdings könnten diese Auswirkungen nur von kurzer Dauer sein. Politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine. Der deutsche Aktienmarkt dürfte eher gelassen darauf reagieren. Hierzulande hat der Ausgang von Wahlen eher eine untergeordnete Bedeutung.

Politikexperten rechnen damit, dass die rechtspopulistischen Parteien bei den Wahlen weiter zulegen könnten. Das Bündnis aus der Front National (Frankreich), der Lega Nord (Italien), der FPÖ (Österreich) und der deutschen AfD könnte der Sitzanteil im Europäischen Parlament auf 20 bis 25% steigen. Bei einem überraschend starken Wahlerfolg der Eurokritiker bestünde die Gefahr einer Vertrauenskrise in der EU.

Bleibt hingegen der Rechtsruck in der Eurozone aus, wäre dies für die Handelsplätze ein Non-Event. Die Börsen würden dann wieder zur Normalität zurückkehren, falls man davon zurzeit überhaupt reden kann.

Laut den jüngsten Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Insa kommt die CDU zurzeit auf 28% der Stimmen. Auf Platz zwei rangieren momentan die Grünen mit 18%. Auf die SPD entfallen 15,0% der Stimmen. Dahinter liegen die AfD mit 12,0%, die FDP mit 7,5% und die Linken mit 8,0%.

Umfragewerte des Meinungsforschungsinstituts Insa vom 16.05.2019 in %

Umfrage_Europawahl_2019

Umfrage_Europawahl_2019


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