DAX: Angst vor der nächsten geopolitischen Krise

10.05.2019 – 08:30 Uhr (Werbemitteilung): Über Wochen hinweg wurden Belastungsfaktoren verdrängt.

DAX: Angst vor der nächsten geopolitischen Krise

DAX

Doch plötzlich ist der nicht enden wollende Handelskonflikt wieder ein Thema. Einige Marktteilnehmer befürchten künftig eine Belastung der Weltwirtschaft. Aber auch die Situation zwischen Washington und Teheran schüren Angst vor der nächsten geopolitischen Baustelle. Im Sog der Wall Street ging es gestern auf dem Frankfurter Börsenparkett deutlich abwärts.

Heute könnte der DAX einen Entlastungsangriff starten. Vorbörslich sehen wir den deutschen Leitindex bei 12.073 Zählern und damit wieder oberhalb der „runden“ Zahl bei 12.000 Punkten. Zwar sind heute Morgen Strafzölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Mrd. USD in Kraft getreten, Marktteilnehmer rechnen dennoch mit einer baldigen Lösung des Handelskonflikts. Zurzeit laufen Verhandlungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten USA und China.

Termine des Tages

Konjunkturdaten

USA : Verbraucherpreise April (14:30 Uhr)

Quartalszahlen

D : Bechtle, Deutsche Post, GEA Group, Jungheinrich

Charttechnik

DAX: Katastrophale Handelswoche

Diese Woche kann aus der Sicht der Anleger bislang als katastrophal bezeichnet werden. Innerhalb weniger Tage wurden einige Unterstützungen pulverisiert. Trauriger Tiefpunkt war der gestrige Schlusskurs unterhalb der psychologischen Marke bei 12.000 Punkten. Die nächste Etappenziele gen Süden sind nun die steigende einfache 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 11.866 Zählern sowie die beiden und alt bekannten Trendlinien bei 11.840/11.800 Punkten. Im Sinne der klassischen Chartanalyse fungieren die überrannten Unterstützungen nun als Widerstände.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chart

DAX-Chart


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