Anleger zeigen sich optimistisch

21.02.2019 – 07:25 Uhr (Werbemitteilung): Die Lage an den internationalen Finanzmärkten scheint sich erst einmal entspannt zu haben.

US-Präsident Donald Trump ist zuversichtlich, dass es im Handelsstreit mit China zu einer Lösung kommen wird. Dieser Optimismus ist zuletzt auf die Anleger übergesprungen. Die Sorgen über eine Verschärfung des Konflikts mit der Europäischen Union oder die zähen Brexit-Verhandlungen wurden vorerst verdrängt.

Heute könnte die Erholung fortgesetzt werden. Vorbörslich sehen wir den DAX bei 11.459 Punkten, rund 0,5% über dem Schlusskurs vom Mittwoch.

Termine des Tages

Konjunkturdaten

F : Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (09:00 Uhr)

D : Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (09:30 Uhr)

EWU : Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (10:00 Uhr)

USA : Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember (14:30 Uhr)

USA : Philadelphia-Fed-Index Februar (14:30 Uhr)

USA : Wöchentliche Rohöllagerbestände (16:30 Uhr)

Quartalszahlen

EWU : Telefonica (ESP), AXA (F), Swiss Re (CH), Veolia (F), Anglo American (UK), Barclays (UK), Accor (F)

D : Deutsche Telekom, Fuchs Petrolub, Hochtief, Henkel, INDUS Holding, Pfeiffer Vacuum, Nordex

Charttechnik

DAX: 11.420-Punkte-Marke im Visier

Gestern hat der DAX den nächsten Angriff auf die waagerechte Trendlinie bei 11.420 Punkten unternommen. Am Ende des Handelstages konnte der besagte Widerstand nicht niedergerungen werden. Dies wäre jedoch erforderlich, um die Erholung fortzusetzen. Anschließend könnte es dann in Richtung der oberen Abwärtstrendkanallinie bei aktuell 11.610 Zählern gehen.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chartanalyse: Erholung könnte sich fortsetzen
Quelle: IG Handelsplattform

NZD-USD: Erholung verliert ein wenig an Schwung

Dem neuseeländischen Dollar zum US-Greenback ist noch kein Befreiungsschlag gelungen. Die obere Begrenzung der Schiebezone bei 0,6861 USD und das 50,0%-Fibonacci-Level bei 0,6909 USD konnten zuletzt nicht überwunden werden. Im Augenblick steht die Unterseite der Preisspanne bei 0,6818 USD unter Beschuss. Bei einem Schlusskurs darunter könnte das 38,2%-Retracement bei 0,6794 USD ins Visier geraten. Rückendeckung gibt es dann von der einfachen 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 0,6790 USD.

Kiwi auf Tagesbasis

NZD-USD-Chartanalyse: Unterseite der Schiebezone unter Druck
Quelle: IG Handelsplattform

Gold: Reif für eine Korrektur

Der Goldpreis konnte am Dienstag die waagerechte Trendlinie bei 1.325 USD signifikant nach oben durchbrechen. Damit wurde der Weg bis zur nächsten Hürde bei 1.357 USD frei gemacht. Allerdings ist das gelbe Edelmetall nun reif für eine Korrektur. Der Relative-Stärke-Index (RSI) hat die überkaufte Zone erreicht. Wird diese nach unten verlassen, wäre dies der Startschuss für eine Konsolidierung. In diesem Fall müsste mit einem Rücksetzer bis zur erwähnten Trendgeraden bei 1.325 USD gerechnet werden.

Gold auf Tagesbasis

Gold-Chartanalyse: Zeit für eine Kurze Pause
Quelle: IG Handelsplattform

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