Anleger behalten die Nerven

01.04.2019 – 07:20 Uhr (Werbemitteilung): Die Anleger hierzulande scheinen hinsichtlich des Brexit-Dramas resistenter zu werden.

Anleger behalten die Nerven

Von der immer konfuser werdenden Situation in Großbritannien zeigt sich der DAX unbeeindruckt. Schützenhilfe gab es in der zurückliegenden Woche von der Wall Street. Die Marktteilnehmer hoffen auf ein Ende des Handelskonflikts mit China. Darauf warten die Finanzmärkte aber schon recht lange.

Vorbörslich sehen wir den DAX bei 11.620 Punkten, rund 0,8% über dem Schlusskurs der Vorwoche.

Termine des Tages

Konjunkturdaten

EWU : Verbraucherpreise (11:00 Uhr)

USA : Einzelhandelsumsatz Februar (14:30 Uhr)

USA : ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (16:00 Uhr)

Charttechnik

DAX: Abwärtstrendkanal wieder gen Norden verlassen

Die Anleger können sich bei der einfachen 50-Tage-Durchschnittslinie bedanken. Die besagte Glättungslinien wurde Ende März erreicht und verteidigt. Davon hat sich der DAX nach oben entfernt. Im weiteren Verlauf der vergangenen Woche konnten dann die obere Abwärtstrendkanallinie sowie die waagerechte Trendlinie bei 11.420 Punkten zurückgewonnen werden. Nun könnte es in Richtung des ehemaligen Aufwärtstrends bei aktuell 11.580 Zählern gehen. Darüber liegen im Tageschart das einstige Zwischenhoch bei 12.677 Punkten sowie die fallende einfache 200-Tage-Linie bei 11.687 Zählern.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chartanalyse: Wichtige Hürden zurückgewonnen
Quelle: IG Handelsplattform

EUR-USD: Markantes Verlaufstief erneut überrannt

Das Zwischentief bei 1,1301 USD stand zuletzt wieder im Mittelpunkt des Interesses. Die genannte Unterstützung fiel erneut der Angebotsseite in die Hände. Und zum widerholten Mal könnte es zu einem Test des 61,8%-Fibonacci-Levels bei 1,1190 USD kommen. Knapp darunter liegt im Tageschart des Euro zum US-Dollar die horizontale Trendlinie bei 1,1159 USD.

EUR-USD auf Tagesbasis

EUR-USD-Chartanalyse: Markantes Zwischentief wieder im Fokus
Quelle: IG Handelsplattform

Gold: Nächster Rückschlag

Am Donnerstag vergangener Woche hat sich die charttechnische Situation wieder verschlechtert. Der Goldpreis rutschte an diesem Tag unter die waagerechte Trendlinie bei 1.296 USD. Die Gegenoffensive am darauf folgenden Tag blieb ohne Erfolg. Die nächsten Ziel auf dem Weg gen Süden sind das 38,2%-Fibonacci-Niveau bei 1.275 USD sowie die untere Aufwärtstrendkanallinie bei aktuell 1.273 USD.

Gold auf Tagesbasis

Gold-Chartanalyse: Erholung erneut beendet
Quelle: IG Handelsplattform

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