Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Rohstoffe
Neue Spannungen im Nahen Osten, steigende Ölpreise und ein schwaches Chartbild setzen den Silberpreis unter Druck. Nach dem Bruch der 60-Dollar-Marke rückt nun die Zone um 51 Dollar in den Fokus.
Silber steht erneut unter Druck. Neue US-Luftschläge gegen Iran und steigende Ölpreise verschärfen die Sorgen vor höheren Inflationsraten und länger restriktiver Geldpolitik. Reuters berichtet, dass Ölpreise nach den US-Angriffen auf Iran wegen neuer Sorgen vor Angebotsstörungen deutlich zulegen konnten. Gleichzeitig notiert Silber nach dem jüngsten Rücksetzer wieder unter der Marke von 60 US-Dollar.
Charttechnisch hat sich das Bild damit weiter eingetrübt. Die wichtige Unterstützungszone um 62,00 bis 63,00 US-Dollar wurde bereits Ende Juni unterschritten. Der anschließende Pullback Anfang Juli verlor schnell an Dynamik. Damit bleibt Silber im intakten Abwärtstrend gefangen.
Kurzfristig entscheidet sich das Bild an der ehemaligen Unterstützung. Erst ein schneller und nachhaltiger Anstieg zurück über 63 bis 64 US-Dollar würde den jüngsten Bruch entschärfen. Gelingt das nicht, bleibt der Rücklauf lediglich ein gescheiterter Pullback innerhalb des Abwärtstrends.
Der RSI liegt weiterhin unter der wichtigen Schwelle von 48,5 und bestätigt damit die schwache Marktstruktur. Solange Silber darunter bleibt, überwiegt aus technischer Sicht der Abwärtsdruck. Das nächste größere Kursziel liegt im Bereich der unteren Trendkanalbegrenzung bei rund 51 US-Dollar.
Trotz der schwachen Charttechnik gibt es auch konstruktive Gegenargumente. Die COT-Daten zeigen, dass die Commercials auf der Long-Seite positioniert sind, während die spekulativen Marktteilnehmer zurückhaltend bleiben. Mit Commercials LW 72 und Non-Commercials LW 32 entsteht ein Long-Bias, allerdings kein extremes 3-Jahres-Signal.
Auch die Saisonalität spricht zumindest leicht für eine Stabilisierung. Der Juli zeigt in vergleichbaren Phasen eine positive Tendenz. Entscheidend bleibt aber: Saisonalität und COT liefern Rückenwind, ersetzen aber kein charttechnisches Kaufsignal. Dieses entsteht erst oberhalb von 63/64 US-Dollar.
| Setup | Trigger | Zielbereich | Risiko/Stop | Einordnung |
|---|---|---|---|---|
| Long Reclaim | Tagesschluss über 63/64 USD | 67/69 USD, später 73 USD | unter 60 USD | Erholungssignal nach Fehlausbruch |
| Long Bounce | Stabilisierung bei 51/52 USD | 58/60 USD, später 62/63 USD | unter 50 USD | Antizyklischer Rebound |
| Short Pullback | Abprall an 62/64 USD | 55/56 USD, danach 51 USD | über 64/65 USD | Trendfolge short |
| Short Break | Neues Tief unter der jüngsten Verkaufszone | 51 USD, darunter 50 USD | Rücklauf über 60 USD | Momentum-Short |
Der Silberpreis bleibt angeschlagen. Der Iran-Konflikt, steigende Ölpreise und Inflationssorgen treffen auf eine ohnehin schwache Charttechnik. Unterhalb von 63/64 US-Dollar bleibt der Abwärtstrend intakt. Erst eine Rückeroberung dieser Zone würde das Bild deutlich aufhellen. Bis dahin bleibt der Bereich um 51 US-Dollar das zentrale Risiko auf der Unterseite.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
Starten Sie inspiriert: Tägliche Analysen und Tradingideen für den Handelstag.
Mehr Analysen & Tradingideen entdecken
Aktuelle Marktanalysen, Chart-Setups und Tradingideen – kompakt, praxisnah und regelmäßig aktualisiert.
Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.
IG Europe GmbH (ein Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland und eingetragen im Handelsregister Frankfurt unter der Nummer HRB 115624 mit Sitz am Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt, Deutschland). Die IG Europe GmbH (Registernummer 148759) ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank autorisiert und reguliert.
Die Informationen auf dieser Webseite richten sich nicht an Einwohner der Vereinigten Staaten, Belgiens oder eines bestimmten Landes außerhalb von Österreich und sind nicht für die Weitergabe an oder die Nutzung durch eine Person in einem Land oder einer Gerichtsbarkeit bestimmt, in dem eine solche Weitergabe oder Nutzung gegen die lokalen Gesetze oder Vorschriften verstoßen würde.
CAC 40® ist eine eingetragene Marke der Euronext N.V. oder ihrer Tochtergesellschaften. Euronext N.V. oder ihre Tochtergesellschaften besitzen alle (geistigen) Eigentumsrechte in Bezug auf den Index. Das Produkt wird von der Euronext N.V. oder ihrer Tochtergesellschaften weder gefördert noch unterstützt, und sie sind in keiner Weise an dessen Emission oder Angebot beteiligt. Die Euronext N.V. und ihre Tochtergesellschaften schließen jegliche Haftung für Ungenauigkeiten in den Daten, auf denen der Index basiert, für Fehler, Irrtümer oder Auslassungen bei der Berechnung und/oder Verbreitung des Index oder für die Art und Weise, auf die die Haftung im Zusammenhang mit der Emission und dem Angebot des Index Anwendung findet, aus.
QR code enlarged view