Theresa May macht Anleger nervös

16.11.2018 – 07:55 Uhr (Werbemitteilung): Der Brexit hat den Haushaltsstreit zwischen Italien und der Europäischen Union als Belastungsfaktor Nummer eins abgelöst.

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Quelle: Bloomberg

Ministerpräsidentin Theresa May hatte mit der 585-Seiten schweren Austrittserklärung eine Regierungskrise im Königreich ausgelöst. Einige Minister haben bereits das Handtuch geworfen und ihren Rücktritt erklärt.

Keine guten Nachrichten für die zuletzt schon nervösen Anleger. Diese scheinen im Augenblick lieber mit einem Platz an der Seitenlinie vorlieb zu nehmen. Angesichts der zurzeit vorherrschenden Unsicherheiten und der angeschlagenen charttechnischen Verfassung des DAX eine durchaus verständliche Reaktion.

Heute könnte der deutsche Leitindex den nächsten Gegenangriff starten. Vorbörslich sehen wir den DAX bei 12.409 Punkten, rund 0,4% über dem Vortagesschlusskurs.

Termine des Tages

EWU : EZB-Präsident Mario Draghi hält eine Rede

EWU : Verbraucherpreisindex Oktober

Charttechnik

Der DAX musste gestern die nächste charttechnische Schlappe hinnehmen. Bereits einen Tag zuvor scheiterte der Versuch, das 23,6%-Fibonacci-Level bei 11.558 Punkten zurückzugewinnen. Anschließend ging es wieder abwärts. Die waagerechte Trendlinie bei 11.420 Punkten fiel erneut der Angebotsseite in die Hände. Das nächste Etappenziel könnte nun die untere Abwärtstrendkanallinie bei aktuell 11.270 Zählern sein. Allerdings ist dies keine allzu gute Unterstützung. Ein Test neuerlicher Test der Trendgeraden bei 11.152/11.170 Punkten wäre daher schon realistischer.

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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