DAX: Initialzündung dank Mario Draghi

30.10.2017 – 07:45 Uhr (Werbemitteilung): Am Donnerstag vergangener Woche erwies sich EZB-Chef Mario Draghi als Kurstreiber. 

bg_frankfurt_7453
Quelle: Bloomberg

Wie allgemein erwartet, gab die Europäische Zentralbank bekannt, das Anleihekaufprogramm ab Januar 2018 zu reduzieren. Die Überraschung war aber, dass die durch den Verkauf der Wertpapiere resultierenden liquiden Mittel in den Erwerb neuer Staatsanleihen wieder investiert werden sollen. Der DAX erklomm daraufhin ein neues Rekordhoch. Auch am Freitag ging es spürbar aufwärts. Lediglich die Unabhängigkeitserklärung Kataloniens und die prompte Zwangsverwaltung der abtrünnigen Region durch die Zentralregierung in Madrid drückten den deutschen Leitindex kurzzeitig. Der DAX dürfte heute, kurz vor dem morgigen Feiertag, mit einem kleinen Kursabschlag in die Woche starten. Zur Stunde sehen wir das heimische Börsenbarometer bei 12.308 Zählern, wenige Punkte unter dem Schlusskurs vom Freitag.

Termine der Woche

In der kommenden Woche ist der Terminkalender prallt gefüllt. Innerhalb weniger Tage werden die Notenbanken in den USA, in England und Japan ihre Zinsentscheidungen bekannt geben. Ein weiterer Höhepunkt dürfte dann am Freitag der offizielle Arbeitsmarktbericht in den Vereinigten Staaten sein. Des Weiteren geht die Berichtssaison in der folgenden Woche in die nächste Runde. Einige Konzerne dies- und jenseits des Atlantiks werden Einblick in ihre Zahlenwerke gewähren.

Charttechnik

Dank Mario Draghi konnte der DAX Ende der zurückliegenden Woche das bis dato gültige Rekordhoch bei 13.095 Punkten nachhaltig überwinden. Damit war das Szenario einer möglichen Konsolidierung hinfällig. Charttechnisch betrachtet könnte nun die Reise in Richtung des 161,8%-Fibonacci-Verlängerungsniveaus bei 13.620 Zählern fortgesetzt werden. Trotzdem ist das heimische Börsenbarometer überkauft. Eine Verschnaufpause täte dem DAX ganz gut. Korrekturpotenzial bestünde bis zur erwähnten ehemaligen Bestmarke bei 13.095 Punkten sowie der 20-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 12.999 Zählern. Zusätzlich Rückendeckung gibt es von der psychologischen Marke bei 13.000 Punkten. 

DAX auf Tagesbasis

DAX_103017
Quelle: IG Handelsplattform

Des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid. Der DAX konnte von der eingangs erwähnten Ankündigung der Europäischen Zentralbank profitieren. Dagegen hatte der Euro das Nachsehen. Die Gemeinschaftswährung geriet am besagten Donnerstag deutlich unter Druck. Der Unterstützungsbereich bei 1,1731/1,1715 USD wurde förmlich überrannt. Auch das einstige Zwischenhoch bei 1,1616 USD von Anfang Mai 2016 fiel in die Hände der Bären. Der EUR-USD ist trotz des jüngsten Kursdesasters noch nicht überverkauft. Daher könnte es zu einem Test der unteren Abwärtstrendkanallinie bei momentan 1,1556 USD kommen. Die genannten ehemaligen Unterstützungen fungieren nun als Widerstände. 

EUR-USD auf Tagesbasis

EURUSD_103017
Quelle: IG Handelsplattform

Trading Update

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Unterstützung & Widerstand

    Erfahren Sie wie Analysten Charts nutzen, um das Verhalten von Anlegern zu analysieren und individuelle Preis-Konstellationen zu deuten. Entwickeln Sie ein Verständnis für die verschiedenen Chart-Typen und lernen Sie die jeweiligen Kursmuster und Formationen, noch während Ihrer Entstehung, zu identifizieren und interpretieren.

  • Der Handel mit ETPs

    Erfahren Sie, wie börsengehandelte Produkte (ETPs) die besten Qualitäten verschiedener Anlageinstrumente vereinen. Erfahren Sie etwas über die verschiedenen Arten von ETPs und die Vielzahl von Märkten, an denen Sie handeln können.

  • Handel mit CFDs

    Dieses Kapitel beinhaltet eine erste Einführung in den CFD-Handel. Erfahren Sie mehr über Charakteristika, Funktionalität und Handhabung des CFD Tradings. Dazu gehören u.a. die Gebührenstruktur, die Hebelwirkung und eine Vielzahl an Handelsbeispielen.

     

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.