DAX: Wieder dunkle Wolken aufgezogen

25.03.2019 – 13:00 Uhr (Werbemitteilung): Die Ende Dezember 2018 gestartete Erholung musste erst einmal unterbrochen werden.

Nach dem Fehlausbruch zum Anfang der vergangenen Woche ging es für den deutschen Leitindex zuletzt deutlich abwärts.

50-Tage-Linie im Fokus

Heute streiten sich Bullen und Bären um die einfache 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 11.334 Punkten. Die Verteidigung der Glättungslinie sollte auf Schlusskursbasis erfolgen.

Das Erholungspotenzial gen Norden wäre jedoch begrenzt. Im Bereich bei 11.412/11.420 Zählern liegen zwei ehemalige Unterstützungen, die sich nun dem deutschen Leitindex als Widerstände in den Weg stellen. Hierbei handelt es sich um die obere Trendkanallinie und die alt bekannte waagerechte Trendlinie.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chartanalyse: Das sieht nicht gut aus
Quelle: IG Handelsplattform

38,2%-Fibonacci-Level leistet Widerstand

Am Dienstag vergangener Woche konnte das heimische Börsenbarometer die einfache 200-Tage-Linie bei aktuell 11.714 Zählern sowie das 50,0%-Fibonacci-Niveau bei 11.736 Punkten überwinden. Doch der Sprung über die genannten Chartmarken hat sich als Bullenfalle herausgestellt. Einen Tag später musste sich der DAX zurückziehen. Zuletzt fiel den Bären das 38,2%-Retracement bei 11.389 Zählern in die Hände. Diese Hürde gilt es nun zu überspringen. Gelingt dies, könnte es zu einem Angriff auf den Widerstandsbereich bei 11.736/11.714 Punkten kommen.

Schlägt der DAX dagegen wieder den Weg gen Süden ein, wären Kursverluste bis zur horizontalen Trendlinie bei 11.152/11.170 Zählern die mögliche Folge. Darunter könnte es in Richtung der psychologischen Marke bei 11.000 Punkten gehen. Das 61,8%-Retracement bei 10.959 Zählern wäre dann nicht mehr weit entfernt.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chartanalyse mit Fibonacci-Retracements
Quelle: IG Handelsplattform

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