DAX: Bislang nur eine zaghafte Erholung

18.02.2019 – 12:20 Uhr (Werbemitteilung): Der DAX bemüht sich wahrhaftig. Dennoch kann noch nicht von einer nachhaltigen Erholung gesprochen werden. Der übergeordnete Abwärtstrend hat weiterhin Bestand.

Nächste Hürde genommen

Ende der vergangenen Woche konnte die waagerechte Trendlinie bei 11.152/11.170 Punkten erneut zurückgewonnen werden. Der Weg ist nun frei bis zum nächsten Widerstand bei 11.420 Zählern. Daran hatte sich der DAX Anfang Februar die Zähne ausgebissen.

Bei einem Sprung über die Chartmarke bei 11.420 Punkten könnte die Erholung Fahrt aufnehmen. Ziel wäre dann die obere Abwärtstrendkanallinie bei aktuell 11.620 Zählern.

Trotz der jüngsten Bemühungen hält sich der deutsche Leitindex in einem intakten Abwärtstrend auf. Ein erneuter Rückschlag kann nicht ausgeschlossen werden. Unterhalb der Trendgeraden bei 11.152/11.170 Punkten könnte es dann wieder in Richtung der psychologischen Marke bei 11.000 Zählern gehen.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chartanalyse mit gleitenden Durchschnitten
Quelle: IG Handelsplattform

RSI signalisiert noch keine Entwarnung

Im zweiten Chart ist der DAX mit dem Relative-Stärke-Index (RSI) zu sehen. Der beliebte Oszillator wird an dieser Stelle als Trendfolgeindikator verwendet. Für die Signalgenerierung ist die Marke bei 50 entscheidend. Darüber liegt ein Aufwärtstrend vor. Bei Werten darunter entsprechend ein Abwärtstrend. Um die Zahl der Fehsignale zu minimieren, springt die technische Ampel oberhalb des Niveaus bei 51,5 auf Grün und unterhalb des Bereichs bei 48,5 auf Rot.

Seit August signalisiert der RSI mit der Einstellung 50 Tage einen intakten Abwärtstrend. Im Augenblick läuft der Versuch, die Marke bei 50 zu überwinden. Erst bei einem Schlusskurs oberhalb des Levels bei 51,5 könnte von einer Gegenbewegung gesprochen werden.

DAX auf Tagesbasis mit RSI

DAX-Chartanalyse mit RSI als Trendfolgeindikator
Quelle: IG Handelsplattform

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