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Dow Jones heute: 28.000 Punkte im Fokus

Der Ausverkauf an den US-Börsen, insbesondere den Techwerten hat sich auch nach dem Labour Day zunächst weiter fortgesetzt. Die Furcht vor einer größeren Korrektur bleibt bestehen. Gelingt die Trendwende?

Dow Jones heute:

Während der DAX am Dienstag doch noch mit einem blauen Auge davonkommen ist und in Richtung 13.000-Punkte-Marke schloss (-1 Prozent), sackten die US-Werte am Dienstag dann doch kräftiger ab. Der Dow Jones verlor 2,3 Prozent auf 27.500 Punkte, der Nasdaq 4,1 Prozent und der S&P 500 2,8 Prozent seines Wertes. Der Ausverkauf an den US-Börsen, insbesondere bei den Techwerten hat sich damit auch nach dem Labour Day zunächst weiter fortgesetzt. Die Furcht vor einer größeren Korrektur bleibt bestehen.

Dow Jones Chart:

Dow Jones im Klammergriff der US-Techbörsen

Insbesondere die Papiere des E-Autobauers Tesla haben am Dienstag abermals für trübe Stimmung in den USA gesorgt. Tesla verlor mehr als 20 Prozent seines Wertes. Auch die weiteren Tech-Werte wie etwa Amazon, Apple, Facebook oder Alphabet reihten sich in die Verliererliste ein.

Die meisten Anleger sehen nach wie vor in den Kursrückgängen eine gesunde Korrektur in einem intakten Aufwärtstrend. Angesichts der Tatsache, dass durch den jüngst ausgesprochenen historischen Strategieschwenk der Fed das Geld auch zukünftig billig bleiben dürfte, könnten Anteilsscheine für Anleger nach wie vor die erste Wahl bleiben.

Dow Jones Kurs: Kurssturz an Techbörsen wirkt sich weltweit aus

Angesichts eines deutlich gesunkenen Preisniveaus könnten schon bald mutige Anleger wieder den Einstieg in den Aktienmarkt wagen. Viele Marktteilnehmer bleiben angesichts des Kursrutsches an den US-Techbörsen skeptisch. Auf kurzfristige Sicht sollten sich Börsianer auf weitere Kursschwankungen einstellen.

Die zuletzt hochgelobten US-Techwerte machen den Anlegern weiterhin einen Strich durch die Rechnung. Dies hat nicht zuletzt Auswirkungen auf die Abhängigkeit der Handelsplätze außerhalb der Vereinigten Staaten, wie etwa für europäische Börsen. Diese Abhängigkeit ist und bleibt für Anleger Fluch und Segen zugleich. Während in den vergangenen Wochen auch der DAX von der Rekordstimmung in den USA profitieren konnte, bleiben Investoren auf der Gegenseite von der Verkaufsstimmung und den damit verbundenen Kursverlusten nicht verschont.

Dow Jones Kurs bleibt kurzfristig fragil

Die zuletzt gestartete Abwärtsbewegung an den US-Börsen und neue Fragezeichen um den Austritt der Briten aus der EU, beschäftigen nach wie vor die Anleger. Die mit den Brexit-Sorgen und dem US-Tech-Ausverkauf verknüpfte Risikoaversion definiert weiterhin die Marktdynamik, wobei letzteres für US-Anleger als relevanter eingestuft werden sollte.

Europas Anleger blicken auf EZB

Zur Wochenmitte und einen Tag vor der EZB-Sitzung blicken Europas Anleger auf die morgen anstehende EZB-Sitzung. Angesichts der anstehenden geldpolitische Lagebeurteilung könnten sich die Investoren zumindest hierzulande schon bald in Habachtstellung begeben. Auch wenn größere Überraschungen durch den Währungshüter nicht zu erwarten sind, bleiben die Marktteilnehmer optimistisch gestimmt.

Kein Freifahrtschein

Einen Freifahrtschein für weitere expansive geldpolitische Maßnahmen erwartet wohl niemand. Entscheidend dürfte das Signal der weiteren Unterstützung für die gebeutelte Corona-Wirtschaft sein.

Im DAX als auch im Dow Jones fehlt es aber seit Tagen an überzeugten Käufern. Während die Pessimisten versuchen die Kurse weiter zu drücken und für sich günstige Preise zu erlangen, um wieder einsteigen zu können, verzweifeln die Optimisten immer wieder letztendlich an abbröckelnden Kursen.

Dow Jones Prognose

Für Anleger im Dow Jones gilt es nach wie vor um die Begrenzung weiterer Kursverluste. Die US-Techbörsen dürften dabei das Maß aller Dinge bleiben. Sollte sich der Verkaufsdruck am Mittwoch weiter verschärfen, dürfte dies auch unmittelbar den Dow Jones in Mitleidenschaft ziehen. Auf der Gegenseite locken die gefallenen Kurse zum Wiedereinstieg in den Markt, etwa für Schnäppchenjäger. Somit könnte der Angriff auf 28.000 Punkte erneut gestartet werden, während auf der Gegenseite der Rutsch bis aus 27.000 Zähler droht. Vor allem eine weitere Verschärfung des temporären Ausverkaufs bei Tesla dürfte grundsätzlich die gesamte Tech-Szene belasten und damit weiteren Verkaufsdruck triggern.

Übergeordnet sollte die Aussicht auf weiterhin viel billiges Geld der US-Notenbank Anleger am Ende des Tages wieder den Weg in US-Aktien finden lassen.

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