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DAX heute – Immer wieder Corona

Bis zum 21. Juli sah es auf dem Frankfurter Börsenparkett richtig sommerlich aus. Dem DAX gelang der Sprung über die psychologische Marke bei 13.000 Punkten.

Doch der Vormarsch wurde abrupt beendet. Und wieder einmal hat sich das Coronavirus als Spielverderber entpuppt. Die in Europa als schon besiegte Pandemie ist zurückgekehrt. Die Infektionszahlen sind wieder angesprungen und prompt kamen Sorgen über ein Ende der wirtschaftliche Erholung auf.

COVID-19 scheint noch lange nicht besiegt zu sein und dürfte die Marktteilnehmer weiter beschäftigen. Die Mitte März eingeleitete Erholung an den Aktienmärkten steht auf wackeligen Beinen.

Vorbörslich sehen wir den DAX bei 12.371 Punkten, etwa 0,5% über dem Schlusskurs der Vorwoche. Dem Goldpreis kommt die jüngste Schwäche an den Börsen ganz recht. Auf eine Korrektur warten die Anleger bislang vergebens. Oberhalb des jüngsten Allzeithochs bei 1.985 USD könnte die Kletterpartie munter weitergehen. Tristesse herrscht an den Ölmärkten. Der Ölpreis der Sorte WTI hat es zuletzt nicht geschafft, die Kurslücke von Anfang März nachhaltig zu schließen.

Wochenausblick

In der ersten August-Woche könnte es auf der Konjunkturseite interessant werden. Neben den Zinsentscheiden in Australien und Großbritannien stehen in den USA, im Vereinigten Königreich und Deutschland der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe auf der Agenda. Höhepunkt der Woche dürfte dann am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht sein. Allgemein wird mit einem Beschäftigungszuwachs von 2,26 Mio. gerechnet, nach 4,8 Mio. neuen Jobs im Monat zuvor. Die Arbeitsmarktdaten dürften von den Marktteilnehmern mit Spannung erwartet werden, da im Juni die neuen Rekordhochs bei den Neuinfektionen noch nicht berücksichtigt wurden.

DAX-Chart

DAX: Katastrophale Woche

Aus charttechnischer Sicht war die vergangene Woche eine Katastrophe. Das aufsteigende Dreieck wurde nach unten verlassen. Ein mögliches Zeichen einer Trendwende. Allerdings konnte das ehemalige Hoch bei 12.280 Punkten von Anfang März dieses Jahres Schlimmeres verhindern. Nun gilt es, den exponentiellen 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 12.355 Zählern zurückzuerobern. Anschließend könnte eine Gegenoffensive in Richtung der einstigen Unterstützung bei rund 12.400 Punkten gestartet werden.

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Quelle: IG Handelsplattform


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