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Bitcoin-Preis Prognose: Unter 10.000 Dollar drohen weitere Verluste

Der Bitcoin-Preis ist nach einem zunächst positiven Start in die noch junge Börsenwoche doch wieder gefallen. Stürzt der Kurs bis auf 9.000 Dollar?

Der Bitcoin-Preis ist nach einem zunächst positiven Start in die noch junge Börsenwoche doch wieder gefallen. Am Nachmittag notiert der Bitcoin wieder unter der psychologischen Marke von 10.000 Dollar. Bitcoin und Co. befinden sich nach wie vor in den Fängen der US-Techbörsen. Im Sog der Wallstreet versuchen die Anleger weiter Kasse zu machen und ihre Bestände zu für sich günstigen Preisen zu versilbern. Die jüngste Talfahrt scheint noch lange nicht ausgestanden. Weitere Verluste könnten schon bald folgen. Es fehlt nach wie vor an überzeugten Käufern.

Bitcoin-Preis aktuell

Auf dem europäischen Handelsplatz, der in Luxemburg ansässigen Plattform Bitstamp, notiert die größte und bekannteste Kryptowährung aktuell bei rund 9.980 Dollar und verliert damit vier Prozent gegenüber dem Vortag. Der Bitcoin hat es auch am Wochenende verpasst, sich oberhalb Richtung 11.000 Dollar-Marke abzusetzen.

Bitcoin-Preis Chart

Bitcoin-Preis: Rückblick

Der Bitcoin-Preis hatte zuletzt vor rund einer Woche noch zwischenzeitlich bei über 12.000 Dollar notiert und war damit auf den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen gestiegen. Katalysator war die jüngste Neuausrichtung der Inflationspolitik des US-Währungshüters Fed, welche Anleger auf die Suche nach Anlagealternativen wie Kryptowährungen hat begeben lassen. Diese hatten versucht ihre Vermögen im Zuge des schwächelnden Dollars abzusichern. Der jüngste Strategieschwenk der US-Notenbank Fed entpuppte sich als Segen für Bitcoin und Co. Denn der US-Währungshüter hatte vor zwei Wochen eine Anpassung der Strategie zum Erreichen des Inflationsziels vorgenommen und auf ein Durchschnittsziel angepasst. Die daraus unmittelbar resultierende Dollarschwäche hatte den Dollar-Investoren zunehmend Kopfschmerzen bereitet. Angesichts der Inflationsrisiken versuchten diese ihre Vermögen nach und nach abzusichern und schichteten diese folgerichtig um.

Bitcoin und Co. in den Fängen der US-Techbörsen

Den Anlegern graut es vor weiteren Kurseinbrüchen an den US-Techbörsen. Diese dürften auch in der Welt von Bitcoin und Co. die Investoren unruhig stimmen. Die jüngst euphorische Stimmung an den Börsen ist einer hohen Nervosität gewichen. Vor allen Dingen die zuletzt hochgelobten amerikanischen Techtitel entpuppen sich nach und nach als Belastungsfaktor für die Krypto-Gelder.

Für weitere Irritationen an den digitalen Assetmärkten sorgt auch der scheinbar wieder Fahrt aufnehmende US-chinesische Handelsstreit.

Bitcoin: US-Dollar nimmt wieder Fahrt auf

In den vergangenen Wochen war es gerade der relativ schwache US-Dollar, welche Anleger vermehrt auf die Suche nach Anlagealternativen hat begeben lassen. Dieser Faktor spielt aktuell aber nur eine untergeordnete Rolle, da sich die weltweit wichtigste Devise, der US-Dollar hat wieder erholen können. Vor diesem Hintergrund haben Bitcoin und Co. an Attraktivität verloren. Einer Hedge- und Diversifikationsrolle werden digitale Taler derzeit nicht gerecht.

Bitcoin-Preis Prognose: Im Einklang mit den Techbörsen

Nicht zuletzt die europäischen Aktienmärkte haben unter den US-Techbörsen zu leiden, sondern eben auch andere Assetklassen, wie Bitcoin und Co. Solange dieser Belastungsfaktor anhält, dürften Kryptowährungen nach wie vor kämpfen und damit unter Druck bleiben. „Die Kuh ist noch lange nicht vom Eis“. Weitere Abwärtsrisiken bestehen angesichts der anhaltenden Schwächephase. Die 10.000-Dollar-Marke nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Fünfstellige Preisniveaus locken institutionelle Anleger an. Auf der Gegenseite schwindet bei einem Rutsch in die Vierstelligkeit das Mainstream-Interesse.

M.E. ist die jüngste Schwächephase noch nicht ausgestanden. Sollte der Bitcoin nicht alsbald die Wende schaffen und wieder Richtung 11.000 Dollar steigen, dürften schon bald 9.000 Dollar anvisiert werden. Anleger sollten vor allem in diesen Tagen einen Blick auf den US-Dollar und auch auf die Entwicklung der US-Techbörsen werfen.

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