Dax setzt zurück - Schwache Vorgaben als Belastungsfaktor

09.12.2014 - 10:14 Uhr: Schwache Übersee-Vorgaben drücken den Dax im frühen Handel unter die Marke von 9.900 Punkten.

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Quelle: Bloomberg

Während die US-Aktienindizes S&P, Dow Jones und Nasdaq den Handel samt und sonders hinter roten Vorzeichen verließen,  müssen auch die Börsen im fernen Osten mehrheitlich Federn lassen. Die fulminanten Aufschläge der jüngsten Kursrally inklusive neuer Allzeithochs, gilt es nun erst einmal abzuarbeiten. Vor diesem Hintergrund kommen die momentanen Gewinnmitnahmen und der resultierende, derzeit zu beobachtende Rücksetzer nicht allzu überraschend.

Aus saisonaler Perspektive passt zudem eine temporäre und überschaubare Konsolidierungsphase in die erste Dezemberhälfte. Statistisch gesehen wurde diese aber auch nahezu regelmäßig wieder zurückgekauft. Die für den Beginn des nächsten Jahres avisierte Liquiditätsoffensive seitens der Europäischen Zentralbank, der grassierende Anlagenotstand und nicht zuletzt die „Window Dresser“ von institutioneller Seite dürften dem deutschen Aktienmarkt auch im weiteren Dezemberverlauf unter die Arme greifen. In diesem Kontext könnte so mancher Anleger, der bis dato an der Seitenlinie stand, die momentane Abwärtsbewegung sogar willkommen heißen! 

Zur Stunde kann der Dax wieder etwas Boden gutmachen, notiert bei 9.931 Punkten aber immer noch 0,8 Prozent schwächer. Dagegen zeigt der Euro bei aktuell 1,2353 US-Dollar ein Plus von 0,3 Prozent. Gold kann derweil um 0,1 Prozent auf 1.204 US-Dollar pro Unze zulegen.     

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