Dax hinter roten Vorzeichen – Geldpolitik und Charttechnik im Blick

23.11.2015 - 11:26 Uhr: Der deutsche Leitindex verliert am Montag-Vormittag an Boden.

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Quelle: Bloomberg

Schwache Vorgaben aus dem Reich der Mitte und eine Konsolidierung der zurückliegenden Aufwärtsbewegung drücken den Dax momentan unter die Marke von 11.100 Punkten. Die Aussicht auf eine nochmalige Ausweitung der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank hatte den Dax in der vergangenen Handelswoche noch um rund vier Prozent gen Norden getrieben.

Zum Wochenauftakt wird nun die jüngst durchbrochene, charttechnisch hochsignifikante Widerstandsregion, bestehend aus 200-Tageslinie und oberer Begrenzung des übergeordneten Abwärtstrends, auf Herz und Nieren getestet. Besagte im Bereich von 11.080 Punkten befindliche Preiszone repräsentiert die Oberseite der seit Ende Oktober dominierenden Konsolidierungspanne des heimischen Aktienindex.

Wichtige Konjunkturdaten kommen derweil von beiden Seiten des Atlantiks. Dabei rücken vor allem Einkaufsmanager für den Monat November in den Fokus. Während diese in der Eurozone, mit Ausnahme Frankreichs, sowohl für den Dienstleistungs-, als auch den Industriesektor durchweg besser als erwartet ausfielen, stehen das US-amerikanische Pendant nebst frischen Zahlen vom US-Immobilienmarkt (Verkauf bestehender Häuser im Oktober) noch am Nachmittag zur Veröffentlichung an.

Zur Stunde notiert der deutsche Leitindex bei 11.081 Punkten 0,3 Prozent schwächer. Der Euro verliert momentan 0,2 Prozent auf 1,0621 US-Dollar. Auch Gold verliert weiter an Boden und weist bei 1.069 US-Dollar ein Minus von derzeit 0,8 Prozent je Feinunze aus.

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