Dax gibt weiter nach – Britisches Pfund forciert Talfahrt

05.07.2016 - 16:29 Uhr: Auch am Dienstag tendiert der deutsche Aktienindex weiter gen Süden.

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Quelle: Bloomberg

Schwache Vorgaben aus Fernost lasten bereits im frühen Handel auf dem Kursgeschehen. Und natürlich ist der dominierende Belastungsfaktor Brexit noch lange nicht vom Tisch. Nachdem die Bank of England bereits eine mögliche Zinssenkung angedeutet hatte, gedenkt sie nun auch die Kapitalanforderungen für Banken zu lockern, die nach dem britischen Votum für einen EU-Austritt massiv in die Bredouille gekommen sind.

Selbiges gilt heute für den Immobiliensektor. Nachdem heute bekannt wurde, dass Standard Life ihren britischen Immobilienfonds vorübergehend geschlossen hat, gerät auch die Versicherungsbranche unter Druck. In der Folge forciert das britische Pfund seine Talfahrt, das heute neue 31-Jahres-Tiefs markiert. Und auch an der südlichen EU-Peripherie nehmen die Sorgen zu, wo der italienische Bankensektor angesichts mangelnder Kapitalausstattung und notleidender Kredite immer mehr ins Schlingern kommt.

Wer auf entspannende Impulse von der Wallstreet gehofft hatte sieht sich am späten Nachmittag eines besseren belehrt. So starten auch die US-Aktienindizes samt und sonders hinter roten Vorzeichen, was dem Dax kaum auf die Beine zu verhelfen mag. Die zum Wochenauftakt gestartete Konsolidierung am heimischen Aktienmarkt geht damit in die nächste Runde. Die Nervosität nimmt zu.

Zur Stunde notiert der hiesige Leitindex bei 9.527 Punkten 1,9 Prozent leichter. Der Euro präsentiert sich bei 1,1144 US-Dollar dagegen kaum verändert. Gold verbilligt sich indes um moderate 0,1 Prozent auf derzeit 1.349 US-Dollar je Feinunze. 

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